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Bericht einer Zeitzeugin macht betroffen

Gehrden Bericht einer Zeitzeugin macht betroffen

Eine Schülergruppe des Matthias-Claudius-Gymnasiums hat an der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Bundestag teilgenommen.

 

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MCG-Abiturienten haben an der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Bundestag teilgenommen - auf Initiative der CDU-Politikerin Maria Flachsbarth.

Quelle: Storch

Gehrden. Schüler des Matthias-Claudius-Gymnasiums (MCG) haben die heimische Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth (CDU) in Berlin besucht. Besondere Ehre: Sie durften an der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus teilnehmen.
Im Vorfeld der Reise hatte sich der Geschichtskurs des Abiturjahrganges intensiv mit dem Themen Nationalsozialismus und deutsches Selbstverständnis, insbesondere der gegenwärtigen Erinnerungskultur beschäftigt. Flachsbarth hatte sich daher bei Bundestagspräsident Norbert Lammert dafür eingesetzt, der Schülergruppe die Teilnahme zu erlauben.
Auf der Besuchertribüne zusammen mit zahlreichen Ehrengästen konnten die Jugendlichen die Rede des Bundestagspräsidenten und der Zeitzeugin Ruth Klüger im Deutschen Bundestag verfolgen. Vor allem der Bericht Klügers über ihre Zeit als jüdische Zwangsarbeiterin im Alter von 12 Jahren rief bei den Jugendlichen große Betroffenheit hervor. Beeindruckt waren die Schüler durch die Aussage von Klüger, dass sie Deutschland für die humanitäre Leistung bei der Aufnahme von verfolgten Flüchtlingen bewundere.
Anschließend tauschte sich die Schülergruppe mit Maria Flachsbarth über die geschichtlichen Ereignisse aus. Unter anderem ging die CDU-Politikerin auf die derzeitige Flüchtlingssituation ein und erklärte den jungen Gästen, wie die Bundesregierung derzeit an der Reduzierung der Flüchtlingszahlen sowie der Bekämpfung der Flüchtlingsursachen arbeite. Dabei zog sie eine Verbindung zur Gedenkstunden. „Die Schilderung der damals 12-jährigen Zwangsarbeiterin Ruth Klüger macht uns betroffen – ob der Brutalität und Unmenschlichkeit der damals Handelnden“, sagte Flachsbarth. Es werde vor Augen geführt, wie wichtig es ist, sich verfolgter Menschen anzunehmen, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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