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Keine Froschschenkel auf dem Speiseplan

Gehrden Keine Froschschenkel auf dem Speiseplan

Schüler des Matthias-Claudius-Gymnasiums haben die Partnerschule Lycée André Malraux im französischen Remiremont besucht. Sie waren begeistert.

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Geschafft: Auf der Wanderung zur Col de la Schlucht haben die deutschen und französischen Schüler einen steilen Anstieg gemeistert.

Quelle: Wirausky

Gehrden. „C’était fantastique!“, urteilte die 15-jährige Lea aus Benthe. 22 Franzosen waren bereit einender 20 MCG-Gastschüler aufzunehmen. Die meisten kannten ihren Austauschpartner schon vom Besuch der Franzosen in Gehrden im Juni. Für zehn Tage lernten die Jugendlichen aus Gehrden nun beim Gegenbesuch nicht nur ein abwechslungsreiches Programm, sondern auch den französischen Alltag kennen.

Es wurden Städte wie die Remiremont und Nancy besichtigt und erkundet. Die Teilnehmer und die begleitenden Lehrer Henrike Brammer und Ludger Deters auf deutscher Seite sowie der Franzose Stéphane Garbert haben in Nancy eine Stadtführung genießen können. Ebenfalls haben die deutschen Schüler Einblicke in das Lycée André Malraux” und den normale Unterricht bekommen.

Doch die Freizeit kam natürlich nicht zu kurz. Das Wochenende in den Familien konnte individuell gestaltet werden, wobei sich viele Franzosen entschlossen haben, zusammen auf das „Fête Foraine“, eine Art Kirmes in Epinal, zu gehen. Weitere Programmpunkte beinhalteten sportliche Aktivitäten wie das Wandern zur „Col de la Schlucht” in den Hochvogesen oder auch das Klettern in den „Spinaparc” in Epinal. „Die Gastfreundschaft die französischen Familien war überwältigend“, berichtete die 15-jährige Charlotte Busch aus Benthe. „Innerhalb der Familie haben wir oft und viel gemeinsam gelacht”, sagte sie.

Manche Stereotypen haben sich bestätigt, beispielsweise das Essen von Baguette und Käse - Froschschenkel oder Schnecken musste jedoch niemand essen. Aber auch Unterschiede wurden festgestellt, nicht nur in den Essgewohnheiten, sondern auch im Schulalltag. Dort mussten die Schüler immer bis 18 Uhr verweilen – außer mittwochs. Am ersten Tag sind die Teilnehmer sogar von acht Uhr morgens bis 22 Uhr in der Schule geblieben, weil in der Mensa eine Willkommensparty gefeiert wurde. Zusammen wurde zu deutschen, aber auch zu französischen Liedern gesungen und getanzt, wie zum Beispiel „Au Revoir” von Mark Forster. Ähnlich lief auch die Abschiedsparty ab. Es folgt die tränenreiche Abreise. „Un très bel échange – es war ein sehr schöner Austausch“, sagte die 16-jährige Louise.

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