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Schüler werben für regionale Produkte

Gehrden Schüler werben für regionale Produkte

Drei Schüler des Matthias-Claudius-Gymnasiums werben für regionale Produkte. Die Neuntklässler haben mit ihrer Projektarbeit an dem bundesweiten Wettberwerb "Echt-Kuh-l" teilgenommen und dafür zwei Plakate gestaltet.

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Die MCG-Schüler Finn Beckmann, Julius Kaspari und Leon Reck klären mit zwei Plakaten über regionale Lebensmittel auf.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Die Motivation ist eindeutig. „Uns liegen regionale Produkte am Herzen“, sagt der 15-jährige Finn. Gemeinsam mit seinen gleichaltrigen Mitschülern und Freunden Leon und Julius hat er sich entschlossen, das Bewusstsein der Menschen zu schärfen und sie zum Kauf von Lebensmitteln aus der Region zu bewegen. „Wir wollen so aufmerksam machen, welche Alternativen aus regionalem Anbau es gibt“, sagt Finn.

Gut sechs Monaten haben die Jugendlichen an dem Projekt gearbeitet, Ideen zusammengetragen, Fotos gemacht und Texte verfasst. Herausgekommen sind zwei Plakate. Und sie leisten damit Aufklärungsarbeit: Auf einem Plakat wird das Bio-Siegel erläutert, auf dem anderen geht es um regionale Lebensmittel. Die Fragen „Was bedeutet regional?“ und „Warum regionale Lebensmittel kaufen“ werden beantwortet.

Mit den beiden Entwürfen haben sie sich beim bundesweiten Wettbewerb „Echt kuh-l“ beworben. Dabei ist es für die Drei nebensächlich, ob sie einen Preis gewinnen. „Deswegen haben wir dort nicht mitgemacht“, sagt Finn.

Vielmehr wollen sie eine Öffentlichkeit herstellen. Mit Edeka in Ronnenberg haben sie bereits einen Interessenten gefunden. Er hat auch den Druck der Plakate finanziert. „Wir sind aber noch mit anderen Supermärkten im Gespräch, wo wir unsere Plakate aufhängen wollen“, sagt Finn.

Und unabhängig davon: „Wir haben eine Menge Erfahrung gesammelt und konnten tiefer ins Thema eintauchen“, sagt der 15-Jährige. Ihre Klassenkameraden können sich in der nächsten Woche von der Arbeit überzeugen. Dann müssen sie ihr Projekt im Unterricht vorstellen – und es wird benotet.

Echt kuh-l! ist ein Schülerwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Er ruft Schüler auf, sich mit der ökologischen Landwirtschaft zu befassen, indem sie recherchieren, wo Bioprodukte hergestellt und verkauft werden und was unter Ökolandbau zu verstehen ist. Darüber hinaus soll er aber auch den Blickwinkel für nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung öffnen. Teilnehmen können Schüler der Klassen 3 bis 10 aller Schulformen. Der Wettbewerb stellt jedes Jahr ein anderes Thema heraus. In diesem Schuljahr lautet das Thema „Wissen wo’s herkommt – Lebensmittel aus der Region“. Mehr als 4200 Schüler haben sich mit 580 kreativen Gestaltungs-, Medien- und Projektarbeiten beteiligt. Am 23. Mai wählt eine Jury die 41 Gewinnergruppen aus. Auf die Sieger warten die Trophäe „Kuh-le Kuh“ in Gold, Silber und Bronze sowie dreitägige Berlin-Reisen, Tagesausflüge und Sachpreise.

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