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Eine Woche voller Aktionen

Gehrden Eine Woche voller Aktionen

Schüleraustausch am Matthias-Claudius-Gymnasium (MCG) in Gehrden: Neuntklässler haben Besuch von Jugendlichen aus der französischen Stadt Remiremont.

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Reise in den Norden: Deutsche und französische Schüler besuchen Hamburg.

Quelle: privat

Gehrden. Nach zehn Tagen geht es zurück. Für Florine und Thomas ist das viel zu früh. "Wir würden gerne noch bleiben", sagen die beiden Franzosen. Mehr als eine Woche waren sie mit 13 Klassenkameraden in Gehrden. Es waren Tage voller Aktionen: Willkommensparty im Jugendpavillon, Begrüßung im Gehrdener Rathaus, Stadtrallye, Besuch des Stadtmuseums, Schlittschuhlaufen im Eisstadion am Pferdeturm, Bowling, Fahrt nach Hameln und Hamburg, wo unter anderem die Elbphilharmonie in Augenschein genommen wurde und eine Hafenrundfahrt auf dem Programm stand, sowie eine Stadtführung in Hannover. Dazu kommen Unterrichtsbesuche und natürlich Zeit mit den Gastfamilien.

Das Programm kommt offenbar an. "Das Feedback der Schüler ist gut", freute sich MCG-Lehrerin Kerstin Domrös, die gemeinsam mit Christiane Eilers-Bierbaum und dem französischen Kollegen Stéfane Garber den Austausch betreut. Thomas und Florine beispielsweise waren beeindruckt von den Reisen nach Hamburg und Hannover.

Der Schüleraustausch ist seit jeher eine bunte Mischung - im Mittelpunkt steht aber die Sprache. "Kommunikation ist uns wichtig", sagt Christiane Eilers-Bierbaum. Für Thomas war die deutsche Sprache kein Problem. Auch wenn der 15-jährige Franzose zugibt: "Ich verstehe mehr als ich selbst sagen kann." Und überhaupt: Das Verhältnis zu den deutschen Schülern sei sehr gut gewesen. Freundschaften sind entstanden. "Wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch im September", sagt die 16-jährige Florine.

Der Schüleraustausch zwischen dem Matthias-Claudius-Gymnasium und dem Lycée André Malraux aus der westfranzösischen Kleinstadt Remiremont besteht seit 2003. Zweimal im Jahr treffen sich die Schüler beider Schulen. Im Herbst geht es für die Gehrdener Jugendlichen ins Nachbarland.

Die Franzosen sind mit zwei Schülergruppen nach Deutschland gekommen. Ein Teil verbringt die Zeit in Gehrden, die andere Hälfte besucht die Käthe-Kollwitz-Schule in Hannover. Dort ist auch das Abschlussfest, bei dem die Schüler verschiedene Theaterszenen präsentieren, die sie zuvor in Gruppen einstudiert haben.

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