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Spielerischer Sprachunterricht

Gehrden Spielerischer Sprachunterricht

Eine 30-köpfige Schülergruppe 
des Matthias-Claudius-Gymnasiums (MCG) hat die französische Stadt Besançon besucht. Das Austauschprogramm mit dem Collège Proudhon hat bereits Tradition.

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Deutsch-französische Freundschaft: Achtklässler des Matthias-Claudius-Gymnasiums waren eine Woche zu Gast in Besançon.

Quelle: privat

Gehrden. Das klingt verheißungsvoll – und so gar nicht nach Schule: „Spiele“ lautet das Motto des diesjährigen Austausches des MCG und des Collège Proudhon. Dahinter steckt allerdings ein klarer pädagogischer Ansatz. „Im zweiten beziehungsweise dritten Lernjahr fällt das Sprechen zuweilen noch schwer. Viel besser ist es deshalb, einfach etwas miteinander zu machen“, sagt Französischlehrer Ulrich Harms. Gemeinsam mit seinem französischen Kollegen David Simon und der Referendarin Laura Wyludda boten sie daher Kennenlernspiele an: Namen lernen, sich über Vorlieben, Familie, Freunde und Hobbys austauschen. Auch typisch deutsche und französische Kartenspiele standen auf dem Unterrichtsprogramm. „Die Schüler wollten gar nicht mehr aufhören, zu viert oder zu acht Karten zu spielen“, berichtet Harms. Ein weiterer Höhepunkt war eine Stadtrallye in deutsch-französischen Gruppen durch die Altstadt von Besançon. „Schön war auch, dass sich die französischen Gasteltern abgesprochen haben, um am schulfreien Mittwochnachmittag und am Wochenende mit nahezu allen deutschen und französischen Schülern zum Bowling zu gehen oder die Umgebung gemeinsam zu erkunden“, sagt Harms. Überhaupt die Gastfreundlichkeit: „Wir sind in den Familien sehr freundlich aufgenommen worden“, lobten Carlotta, Paul und Nathanael. Auch sprachliche Fortschritte machten die Schüler: Auf großen Plakaten wurden kurze, in deutsch-französischen „Tandems“ erarbeitete Gedichte geschrieben und dann ausgestellt. Und zum Abschluss erstellten die Schüler deutsch-französische Collagen zu den lustigsten und interessantesten Momenten des Austausches. Im Juni 2017 kommen die Franzosen zum Gegenbesuch nach Gehrden.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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