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Tauchen und planschen für die Integration

Gehrden Tauchen und planschen für die Integration

Schwimmen, Tauchen, sich im Wasser wohl fühlen: Was hierzulande selbstverständlich ist, stellt für Frauen und Mädchen aus anderen Kulturkreisen in vielen Fällen eine große Herausforderung dar. Damit sie ihre Scheu ablegen, erhalten sie Schwimmunterricht im Delfi-Bad.

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Der SV Gehrden bietet Flüchtlingsfamilien Schwimmunterricht im Delfi-Bad an. Rolf Meyer (von links), Mark Lohmeyer und Helmut Wettig vom SV Gehrden mit Rahimi Leiloma, Angela Hirschhausen, Carola Ristenpart, Saedia Azimi und Farida Karimi.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Gehrden. „Integration besteht aus mehr, als nur einfach eine Sprache zu lernen. Sport gehört für uns zum Gesamtpaket für eine gelungene Integration“, sagt Angela Hirschhausen von der Freiwilligenagentur "freiraum" in Gehrden. Zurzeit nehmen sieben Frauen aus Afghanistan, Syrien und aus Eritrea an dem Kurs teil.

„Ich habe zuerst Angst gehabt, ins Wasser zu gehen. Aber jetzt klappt es schon ganz gut“, berichtet Rahimi Leiloma begeistert. „Es macht Spaß, und ich genieße es sehr.“ Auch Saeida Azimi findet großen Gefallen daran. „Schwimmen ist gesund und hält fit“, erzählt die 43-jährige Afghanin.

Der Landessportbund fördert das Projekt im Rahmen seiner Initiative „Integration im und durch Sport“. Unterrichtet werden die Frauen von Carola Ristenpart. „Bisher habe ich nur mit Kindern gearbeitet. Aber dieser Kurs mit den Frauen macht mir total viel Spaß“, sagt die Schwimmtrainerin. Ziel sei es, dass jede Teilnehmerin lernt, ohne Angst im tiefen Wasser zu schwimmen, betont Ristenpart. Mit Tauchübungen und Wassergymnastik schule sie zudem das Körpergefühl im Wasser. „Die Teilnehmerinnen sind begeistert, wie leicht man sich dort fühlt“, sagt die Trainerin.

Die Kursteilnehmer treffen sich freitags um 13 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, nur der Mindesteintrittspreis von 2,50 Euro für das Delfibad muss bezahlt werden. Bei dem Kurs über zwölf Übungseinheiten können alle Frauen aus sozial benachteiligten Verhältnissen mitmachen. Es gibt noch zwei freie Plätze. 

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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