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Sechster Operationssaal im Klinikum nötig

Gehrden Sechster Operationssaal im Klinikum nötig

Durch die Verlegung der Operationen von Springe nach Gehrden werden von Samstag an im Schnitt fünf Eingriffe pro Tag mehr im Klinikum Robert Koch durchgeführt. Dafür wird unter anderem ein zusätzlicher Operationssaal eröffnet.

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Im Gehrdener Klinikum werden künftig pro Tag fünf Operationen mehr durchgeführt.

Quelle: Dirk Wirausky

Gehrden. Es muss alles ein bisschen schneller gehen als geplant. Und die zusätzlichen Patienten erfordern auch einige Veränderungen im Klinikum Robert Koch. Von morgen an - und damit einen Monat früher als ursprünglich vorgesehen - werden alle Operationen, die eigentlich in Springe geplant waren, in Gehrden vorgenommen. Dazu wird die Zahl der Operationsräume von fünf auf sechs erhöht. Und auch das Zeitfenster, in dem Eingriffe passieren, wird ausgeweitet. Immerhin rechnet die Klinikleitung täglich mit etwa fünf Operationen mehr als bislang.

Um dieses Pensum zu bewältigen, sind aber nicht nur räumliche Veränderungen nötig. Auch das bisher bei Operationen in Springe tätige Personal wird künftig in Gehrden eingesetzt. Diese Versetzungen seien - ebenso wie die Verlegung der Operationen - allerdings kein Zeichen für die vorweggenommene Schließung des Springer Klinikums, erklärte Petra Kesten-Kühne, Pressereferentin des Regionsklinikums Hannover. Sie seien vielmehr einem personellen Engpass in Springe geschuldet.

Die Patienten aus dem dortigen Krankenhaus, das am 15. September mit einer Notfallstation ersetzt werden wird, würden nahtlos in die bisherigen Abläufe in Gehrden integriert. Die Operationsreihenfolge werde dabei nach medizinischer Dringlichkeit festgelegt und nicht nach dem Wohnort, sagte Kesten-Kühne: „Wir tun alles dafür, alle Patienten aus Gehrden und Springe termingerecht und mit gewohnter Kompetenz zu versorgen.“

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