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Siebtklässler spielen mit Flüchtlingskinder

Gehrden Siebtklässler spielen mit Flüchtlingskinder

An der Oberschule hat sich die Schülergruppe „OBS-KüKen“ gebildet. Die Siebtklässler befassen sich mit den Problemen von Flüchtlingskindern. Nun haben sie einen Spielenachmittag zum Kennenlernen organisiert.

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Deutsche Schüler und Kinder aus Flüchtlingsfamilien verbringen im Gehrdener Jugendpavillon einen gemeinsamen Nachmittag.

Quelle: Thomas Otto

Gehrden. Diakonin Katrin Wolter und Anke Ballhausen, Didaktische Leiterin der Oberschule Gehrden, hatten im Frühjahr 2015 eine Idee. Sie wollten ein Nachmittagsangebot im Rahmen des Ganztagsunterrichts an der Schule anbieten. In dem Projekt sollten Schüler motivieren werden, sich für die Flüchtlingshilfe in Gehrden zu engagieren. Mit Beginn des neuen Schuljahrs wurde die Überlegungen konkreter. Das Ergebnis: Zwölf Schüler des siebten Jahrgangs haben die Gruppe „OBS-KüKen“ gebildet.

Die Jungen und Mädchen bereiteten in der Folge ein Treffen mit Flüchtlingskinder der Klassen eins bis sechs vor. Einladungskarten und ein Logo wurden gestaltet und beschriftet sowie persönlich an jeden Schüler verteilt. „Damit war ein erster Kontakt geknüpft“, sagt Ballhausen.

Zum Kennlern-Nachmittag wurden die Grundschüler dann sogar von den „KüKen“ abgeholt – „Hand in Hand sind sie zum Jugendpavillon gekommen“, erzählt Ballhausen. Dort genossen dann mehr als 40 Schüler einen fröhlichen Spielenachmittag. Es gab frische Waffeln, Adventskekse, der Mensa-Schülerdienst der Oberschule hatte Brötchen gebacken und eine Süßigkeiten-Spiele-Maschine wurde aufgebaut. Jenga, Tischtennis, Twister und Tischfußball wurden gespielt. Dabei lernten sich die Kinder unterschiedlicher Nationen spielerisch kennen und kamen ins Gespräch. „Die Atmosphäre war angenehm, fröhlich und warm – es wurde gekichert und niemand saß lange allein“, berichtet Ballhausen erfreut. Zum Abschluss wurden vollgepackte Rucksäcke an alle eingeladenen Kinder verteilt. „Alle Augen blitzten glücklich“, sagt Ballhausen über einen gelungenen Nachmittag ohne pädagogischen Zeigefinger.

Ein wichtiges Ziel sei zudem erreicht worden. „Die teilnehmenden Oberschüler haben nun vielmehr Verständnis für die oft schwierige Situation der Flüchtlingskinder“, sagt sie. Und die KüKen-Gruppe hat weitere Ideen. Der nächste Spielenachmittag ist bereits in Planung. „Wir wollen mit den Kindern regelmäßig in Kontakt bleiben“, sagt Ballhausen.

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