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So kommen die neuen Elemente der Innenstadt an

Gehrden So kommen die neuen Elemente der Innenstadt an

Neue Blumenbeete, eine Bank und Fahrradständer stehen seit kurzem in Gehrdens Innenstadt. Nach viel Kritik an den Beeten im ersten Bauabschnitt, hat die Stadt diese leicht verändert - Die Meinungen der Gehrdener darauf sind verschieden.

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Vier Blumenbeete, eine Bank und mehrere Fahrradständer stehen nun im ersten Abschnitt der Fußgängerzone.

Quelle: Johanna Kruse

Gehrden. Seit letzter Woche sind die Sanierungsarbeiten zwischen dem Steintor der Neuen Straße abgeschlossen. Eine massive helle Holzbank, vier neue Blumenhochbeete in moderner Rostoptik und dazu passende Fahrradständer sollen die Innenstadt verschönern und zum Verweilen einladen. Schon als der erste Bauabschnitt zwischen der Volksbank und der Sparkasse fertig wurde, äußerten viele Gehrdener Bedenken bezüglich des neuen Designs. Nun hat die Stadt reagiert und die neuen Elemente leicht verändert. Stimmt das die Gehrdener versöhnlicher? "Ich habe von vielen gehört, dass die Beete sehr scharfkantig sein sollen, aber sie sind ja ganz schön. Nur, dass die Kaufkraft dadurch gefördert wird, bezweifele ich", sagt die Gehrdenerin Claudia Hübner. Helga Drenhaus freut sich über die Initiative der Stadt: "Es ist einfach schön, dass es nun fertig ist. Das Aussehen von den Kästen ist zwar nicht so toll, aber die Bäume sind super", bemerkt sie.

Während die Bank bei vielen sehr gut ankommt, müssen die Beete mehr Kritik aushalten. "Die sind einfach hässlich. Die Bank ist wunderbar, aber wie die wohl bald aussieht? Wenn sich niemand darum kümmert, wird das alles rosten", sagt Joanna Kuschel. Dem stimmt auch Ottmar Meier zu und spricht noch ein weiteres Problem an. "Das ist Mist. Nach einem halben Jahr kümmert sich keiner mehr darum. Außerdem versperren die Beete nun viele Parkplätze, die jetzt wegfallen. Damit gibt es noch weniger Parkmöglichkeiten in der Innenstadt. Das ist nicht in Ordnung", bemerkt er.

Die Meinungen der Gehrdener bekommt auch Christina Unselt von der Stadt zu hören. "Über die Bank habe ich bis jetzt nur Positives gehört - dass sie so schön stabil sei und dass wir mehr Bänke in Gehrden brauchen. Bei den Pflanzenbeeten war es bis jetzt aber leider nur Negatives", sagt die Stadtverwalterin. "Viele haben sich beschwert, dass die Beete an der Sparkasse zu scharfkantig seien. Deshalb sind die Ecken an den neuen Beeten jetzt extra abgerundet. Mehr konnten wir leider nicht machen, da es aus technischen Gründen Hochbeete sein mussten", erklärt Unselt.

Nun wird weiter saniert. Der nächste Bauabschnitt in der Fußgängerzone verläuft zwischen der Neuen Straße und der Kirchstraße. Bevor dort aber an verschönernde Maßnahmen gedacht werden kann, muss erst noch viel unter der Erde gemacht werden. "Es müssen neue Abwasser- und Frischwasserleitungen gelegt werden. Die Acavon wird außerdem neue Gas- und Elektroleitungen verlegen. Danach wird die Stadt die Oberfläche sanieren", sagt Unselt. Dann sollen auch dort weitere Bänke und Gestaltungselemente folgen.

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Von Johanna Kruse

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