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Sparkasse setzt auf mehr Kundennähe

Gehrden Sparkasse setzt auf mehr Kundennähe

Mehr Zeit für Beratung, der Ausbau des Immobiliengeschäftes, zeitgemäßen Service und neue Öffnungszeiten - die Regionaldirektion Süd der Sparkasse Hannover baut an einigen Standorten den Service und die Beratung aus. An kleineren Filialen wird das Angebot allerdings eingeschränkt.

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Regionaldirektor Heiko Wilms (Mitte) mit den neuen Auszubildenden Melina Reinhardt (von links), Hendrik Dohse, Anika Hebener, Nikolas Rothemann und Jana Kalteis.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Nah beim Verbraucher will die Sparkasse sein. "Wir wollen unsere Kunden begeistern", nennt Regionaldirektor Heiko Wilms das ehrgeizige Ziel. Dazu gehört eine hohe Service- und Beratungsqualität. Ein Schritt ist die Einführung von langen Beratungstagen. In Gehrden, Wennigsen, Hemmingen-Westerfeld, Pattensen, Seelze und Springe sind die Mitarbeiter donnerstags bis 19.30 Uhr und jeden Freitag bis 16 Uhr zu erreichen. Außerdem haben die Filialen durchgehend geöffnet. Eine Mittagspause gibt es nicht mehr. Was an einigen Standorten ausgeweitet wird, wird an anderer Stelle allerdings eingeschränkt. Kleine Filialen wie Bredenbeck, Völksen oder Ronnenberg haben nur noch zweimal in der Woche geöffnet. "Das haben wir uns genau überlegt und zuvor die Nutzung der Geschäftsstellen geprüft", sagt Wilms. Das Ergebnis: Sie sind kaum oder wenig frequentiert. "Wir haben deshalb unsere Kompetenzen an anderen Standorten gebündelt", meint Wilms. Aber er stellt klar: Die Schließung kleinerer Filialen sei keine Option. "Das könnten für mit unserem Anspruch auf Kundennähe auch nicht vereinbaren", sagt er.

Abgesehen davon blickt das Unternehmen auf starke acht Monate zurück. Mehr Kunden, mehr Konten und eine Steigerung im Immobiliengeschäft verzeichnet das Bankinstitut. Doch darauf ausruhen will sich Wilms keineswegs. "Wir haben ein stark verändertes Verbraucherverhalten", sagt er. Deshalb: Die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden stehen im Fokus. Die Sparkasse will deshalb künftig eine Leistungsgarantie abgeben. "Kunden wünschen sich einen persönlichen Ansprechpartner, eine schnelle Kreditentscheidung und eine ganzheitliche Beratung", weiß Wilms. Das solle gewährleistet sein. "Wir können nur bestehen und uns von den Direktbanken abheben, wenn die Qualität stimmt", betont der Regionaldirektor.

Auch technisch rüstet die Sparkasse auf. Ab Herbst werden die Standorte im Süden der Region mit iPads ausgestattet, damit die Berater zeigen können, wie der Kunde an einem mobilen Endgerät seine Bankgeschäfte erledigen kann. Neu ist die sogenannte pushTAN-Funktion. Damit ist eine Überweisung schnell per Smartphone oder Tablet von nur einem Gerät möglich. "Das ist noch selten in der Branche", sagt Wilms.

Wie begehrt eine Anstellung bei der Sparkasse ist, zeigt die Zahl der Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz. 800 junge Menschen haben sich in diesem Jahr beworben, 27 wurden genommen. Fünf Auszubildende sind seit dem 1. September im Bereich der Regionaldirektion Süd im Einsatz. Wilms stellt klar: "Wir bilden nur nach Bedarf aus."

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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