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Spaß in der Kita auch ohne Spielplatz

Gehrden Spaß in der Kita auch ohne Spielplatz

Seit dem 3. August ist der neue Margarethen-Kindergarten in Betrieb. Doch auch knapp drei Wochen nach dem Umzug der Betreuungseinrichtung in das Baugebiet Großes Neddernholz ist noch nicht alles perfekt.

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Wenn der Rollrasen auf dem neuen Spielplatz angewachsen ist, können die Jungen und Mädchen der Margarethen-Kita endlich draußen spielen.

Quelle: Nils Oehlschläger

Gehrden. „Im Moment sind wir noch in der Eingewöhnungsphase“, sagt die stellvertretende Leiterin Dorothea Träder. Das gilt für die Erwachsenen wie für die Kinder. „Wir müssen uns an das Gebäude und auch aneinander gewöhnen“, sagt Träder.

Derzeit haben Kinder und Erzieherinnen auch keine andere Wahl, als sich im Gebäude aufzuhalten, denn der Außenbereich ist erst zur Hälfte fertiggestellt. „Wir können die Geräte auf dem Spielplatz zwar schon teilweise nutzen, aber noch nicht mit der kompletten Horde“, sagt Kita-Leiterin Sybille Rohrlapper. „Der Rollrasen muss erst mal festwachsen“. Noch sind die Rasenflächen abgesperrt, der Weg zum Sandkasten und zur Schaukel ist aber bereits freigegeben. In den vergangenen Tagen hat die Kita daher oft Ausflüge zu anderen Spielplätzen unternommen.

Auf dem Kindergartengelände entsteht auch eine Spielfläche für die Krippenkinder. Davon ist jedoch noch nichts zu sehen. Eine matschige Fläche zeugt davon, dass bis zur Fertigstellung noch einige Arbeit nötig ist. „Der Dreck, der durch das Rein- und Rausgehen ins Haus kommt, macht uns sehr zu schaffen“, sagt Rohrlapper. Auch die laufenden Bauarbeiten am Gebäude halten die Leiterin auf Trab. Im Obergeschoss des großen Hauses wird noch an den dort vorgesehenen Wohnungen gebaut. Auch die Küchen müssen noch ausgestattet werden. Im Oktober sollen Sträucher auf die Spielplätze gepflanzt werden.

Für die Kinder hingegen sind die Bauarbeiten direkt vor den Fenstern eine aufregende Erfahrung. „Die Jungs gucken gern, was der Bagger macht und bekommen dabei leuchtende Augen“, sagt Betreuerin Träder. „Es ist toll für sie zu sehen, wie so ein Gebäude entsteht.“ Bei so viel Spannung vergessen die Kinder glatt, dass bald ein neuer Spielplatz auf sie wartet.

Von Nils Oehlschläger

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