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Stadt Gehrden erhält ein E-Mobil

Gehrden Stadt Gehrden erhält ein E-Mobil

Lautlos und abgasfrei sind die Mitarbeiter der Gehrdener Verwaltung künftig unterwegs. Die Stadt hat ein E-Mobil erhalten. Udo Sahling von der Klimaschutzagentur hofft, dass sich Bürger und Unternehmen von der Idee anstecken lassen. Ein mögliches Hindernis sind die Anschaffungskosten. Fast 30.000 Euro kostet das E-Mobil, das gegenwärtig eine Reichweite von 100 bis 130 Kilometer hat.

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Sabine Flores, Udo Sahling, Daniel Ramsay und Frank Glaubitz sowie Bürgermeister Cord Mittendorf präsentieren das neue Elektro-Auto der Stadt Gehrden.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Die Probefahrt ist Bürgermeister Cord Mittendorf noch nicht ganz geheuer. „Das ist ein völlig ungewohntes Fahrgefühl“, sagt er anfangs. Udo Sahling von der Klimaschutzagentur hatte Mittendorf auf ein kurze Spritztour im neuen E-Mobil – einen VW e-up – mitgenommen. „Die Geschwindigkeit hört man kaum“, stellte Mittendorf fest. Sahling weiß das längst. Er besitzt selbst zwei Elektroautos. Spritzig seien sie, sagt er. Dazu nahezu geräuschlos und natürlich umweltfreundlich.

Davon kann sich Mittendorf ab sofort selbst überzeugen. Zu dem Fuhrpark der Stadt zählt nun auch ein E-Mobil. Die Klimaschutzagentur übernimmt mit Unterstützung von Avacon die Leasingraten für das Fahrzeug in den nächsten zwei Jahre. Zur Verfügung gestellt wird das Auto vom Amt electric der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg. Gehrden nimmt an einem Modellvorhaben teil, das den Beweis der Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen liefern soll. Sahling hofft, dass sich Bürger und Unternehmen von der Idee anstecken lassen. Ein mögliches Hindernis sind die Anschaffungskosten. Fast 30.000 Euro kostet das E-Mobil, das gegenwärtig eine Reichweite von 100 bis 130 Kilometer hat.

Für Sabine Flores von der Metropolregion spricht dennoch wenig gegen ein E-Mobil. „Die Technologie ist schon sehr weit fortgeschritten, jetzt müssen wir noch die Menschen mitnehmen“, sagt sie.

Mittendorf ist letztlich voll des Lobes. „Das E-Mobil passt gut zu uns“, sagt er. Als zukunftsorientierte Kommune sei es schließlich das Ziel, den CO2-Ausstoß zu verringern. Während ein herkömmliches Fahrzeug durchschnittlich 139 Gramm Kohlenstoffdioxid pro Kilometer produziert, sind es bei einem E-Mobil lediglich 66 Gramm.

Die Idee hatte Fachbereichsleiter Daniel Ramsay, umgesetzt wurde sie mit Hilfe der Avacon AG. „Als Netzbetreiber müssen wir innovativ sein“, sagt Frank Glaubitz. Er ist überzeugt von dem umweltfreundlichen Fahrzeug. „Es ist ein richtiger Flitzer“, sagt Glaubitz. Und er hoffe, dass das Projekt eine Signalwirkung habe.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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