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Stadt und Verein teilen sich ein Auto

Gehrden Stadt und Verein teilen sich ein Auto

Der Sportverein (SV) und die Stadt Gehrden nutzen gemeinsam ein Auto, das der SV bei einer Verlosung gewonnen hat. „Eine Win-win-Situation für alle“, meint Bürgermeister Cord Mittendorf.

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Bürgermeister Cord Mittendorf reicht den Fahrzeugschlüssel an Rolf Meyer weiter.

Quelle: Kerstin Siegmund

Gehrden. Zwar nicht frisch gewaschen, aber vollgetankt - was eindeutig wichtiger ist: So hat Cord Mittendorf gestern den kleinen weißen Flitzer an den SV-Vorsitzenden Rolf Meyer übergeben. Der VW Up gehört dem Verein, steht aber vier bis viereinhalb Tage pro Woche der Stadt zur Verfügung. Dort nutzen Verwaltungsmitarbeiter den Kleinwagen für Dienstfahrten innerhalb des Stadtgebietes.

Von Freitagmittag bis Sonntagabend gehört das Auto den Sportlern und wird bei Auswärtsspielen der Fußballjugend eingesetzt. „Es ist nicht mehr so einfach wie früher, dass Eltern die Fahrdienste übernehmen“, erklärt Meyer. Ein vereinseigener Kleinbus und der neue Viersitzer aus Wolfsburg machten es möglich, dass zumindest eine Mannschaft unabhängig von Eltern transportiert werden könne.

Der Sportverein ist Eigentümer des Fahrzeugs im Wert von 8000 Euro. Beim Gewinnsparen der Volksbank fiel das Los auf den Gehrdener Verein. „Wir haben uns im Dezember 2014 beworben und gewonnen“, sagt Meyer. Er holte den Kleinwagen persönlich in der Autostadt Wolfsburg ab. Anschaffungskosten entstanden nicht. Der SV muss lediglich die Betriebskosten für Versicherung und Kraftstoff aufwenden.

Seit 1. August besteht nun die Kooperation zwischen dem Sportverein und der Stadtverwaltung. Diese wurde in einer schriftlichen Vereinbarung festgehalten, die der städtische Kämmerer Daniel Ramsay aufsetzte.

Der Bürgermeister ist sichtlich froh über die Bereitschaft des Vereins, die Stadt mit einem Fahrzeug zu unterstützen, denn aus aktuellem Anlass entstand im Fuhrpark eine große Lücke. „Unser Kleinbus ist hauptsächlich für die zahlreichen Transporte bei der Einrichtung der Flüchtlingswohnungen unterwegs“, berichtet Mittendorf. Er freut sich über „das sehr gute Miteinander“ von Stadt und Verein. „Das ist eine Win-win-Situation für alle“, sagt der Verwaltungschef.

Rolf Meyer teilt diese Einschätzung. Die Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und dem Verein sei unbürokratischer geworden, meint der Vereinschef.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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