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Stadtfest erweist sich als Publikumsmagnet

Gehrden Stadtfest erweist sich als Publikumsmagnet

Livemusik, Kinderaktionen, Leckereien – und kein Regen: Ein Jahr nach dem spektakulären Gokartrennen durch die City hat sich das Gehrdener Stadtfest auch mit einem grundsoliden Unterhaltungsprogramm wieder als Publikumsmagnet erwiesen. 

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Das Stadtfest in Gehrden war gut besucht.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Bei der Zwei-Tage-Feier kamen Junge und Alte auf ihre Kosten – auch ohne zusätzliches Megaspektakel. Tausende zufriedene Gesichter sind kein Zufall: Manchmal ist weniger wirklich mehr, nicht nur sprichwörtlich. „Endlich wieder eine richtige Bühne auf dem Marktplatz“, sagte am Sonnabend ein Besucher und hatte damit die Mehrheit des Partyvolkes auf seiner Seite. Nicht, dass das Kartrennen schlecht gewesen wäre. Trotzdem: viel Lärm, wenig Platz für die klassischen Gäste und ihre Vorlieben – so lautete am Wochenende der Tenor in der Nachbetrachtung.

Gute Stimmung: Auf dem Stadtfest in Gehrden sind Groß und Klein auf ihre Kosten gekommen.

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„Wir sind zu den Wurzeln zurückgekehrt“, sagte Organisationschef Malte Losert. Auch für sein Team war das angenehm: Anstatt der Rekordsumme von 80.000 Euro aus dem Vorjahr hat GfF für die Stadtparty am Wochenende nur ein Budget von 25.000 Euro eingesetzt. „Und wir waren selbst erleichtert, dass wir weniger zu tun hatten.“

Dem Zwei-Tage-Programm und der Stimmung schadete das nicht: Zwölf Livebands auf zwei Bühnen, Kinderaktionen, Getränkebuden und Leckereien, Schausteller mit Spielen, dazu eine Disco vor dem Rathaus, gestern ein verkaufsoffener Sonntag – und nicht ein Regenschauer. Gleichwohl: Am Sonnabend dauerte es bis zum frühen Abend, bevor aus einem überschaubaren, lebhaften Treiben Gedränge wurde. Dafür hatten sich nachmittags vor den Kinderkarussells lange Schlangen gebildet. Leise Kritik: „Die tollen Sachen wie Bungeetrampolin sind etwas teuer“, sagte Stefanie Marienhagen, die mit ihrer fünfjährigen Tochter Maja da war.

Dass die Gehrdener vor allem schnörkellos feiern und tanzen wollen, zeigte sich spätestens am Sonnabendabend, als die Band Wild Boys erst nach mehreren laut geforderten Zugaben um 1 Uhr die Bühne räumte.

Gestern hatte sich die Partymeile schon viel früher gefüllt – auch eine Folge des verkaufsoffenen Sonntags, an dem sich laut GfF rund90 Prozent der Geschäftsleute in der City beteiligen. Und als das Duo Dick & Durstig für einen fulminanten Abschluss sorgte, hatte sich das Stadtfest als ein kleines, aber sehr erfolgreiches Spektakel erwiesen.

Ingo Rodriguez

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