Gehrden. Die größte Baustelle wird es an der Haarbünte geben. Dort werden wie im vergangenen Jahr in der Großen Bergstraße das Kanalnetz modernisiert und der Fahrbahnbelag erneuert. Die Sanierung der Straße war bereits zweimal verschoben worden. Während der Erneuerung wird die Strecke vermutlich für den Verkehr gesperrt werden.
Wie lange die Kanal- und Straßenbauarbeiten auf der 300 Meter langen Strecke dauern, ist noch unklar. Angesetzt sind mindestens drei Monate. Allerdings wisse man nie, was sich unter der Erde alles befindet, sagt Olaf Schubert vom Tiefbauamt der Stadt Gehrden. Zwar habe die Stadt Pläne über den Verlauf des Kanalsystems, wie andere Versorgungsleitungen verlaufen, ist dagegen meist ungewiss. „Das sehen wir oft erst, wenn die Erdarbeiten begonnen haben“, sagt Schubert.
Zeitgleich mit den Bauarbeiten an der Haarbünte sollen die maroden Kanalrohre unter der Wendestraße ausgetauscht werden. Zunächst wird ein Teilstück der Südstraße aufgerissen. Dort werden die Abwasserkanäle ausgetauscht.
116.000 Euro sind in diesem Jahr für Straßenunterhaltungskosten in den Haushalt eingestellt worden. Und auch wenn bislang Eis, Schnee und Frost für keine nennenswerten Schäden gesorgt haben, reicht der Betrag lediglich, um dringend notwendige Reparaturen von löchrige Straßen, kaputten Gehwegen und Gossen umzusetzen. Und davon gibt es im Stadtgebiet genug – auch ohne einen strengen Winter. Die Mitarbeiter des Bauhofes übernehmen die Ausbesserungsarbeiten.
Dirk Wirausky
HAZ.de Anmeldung
