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Streit um Internetauftritt von Leveste

Leveste Streit um Internetauftritt von Leveste

Der Internetauftritt von Leveste führt zum Streit zwischen SPD und CDU. Grund ist, dass der Administrator einen privaten Schriftverkehr zwischen ihm und Volker Eberhardt (CDU) öffentlich auf der Homepage wiedergegeben hat. CDU und Grüne fordern nun verbindliche Regeln für den Administrator.

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CDU und Grüne kritisieren den Administrator der Internetseite leveste.de.

Quelle: Screenshot/leveste.de

Leveste. Die Verärgerung war Volker Eberhardt anzumerken. Als Privatperson habe er Peter Kühlechner, der den Internetauftritt von Leveste betreut, gebeten, den Zeitungsartikel "SPD ist für Windkraft" auf der Hompeage zu veröffentlichen. Zumal dort ein Text mit dem Thema "CDU moniert Berichterstattung zur Windkraft" publiziert wurde. Die Forderung Eberhardts lehnte Kühlechner allerdings ab. Stattdessen erschien der Schriftwechsel zwischen beiden auf der Homepage – Eberhardt wurde dabei unterstellt, dass er als CDU-Mann handele. Zumal Kühlechner dem Wunsch Eberhardts, die Schreiben zu löschen, erst nach Wochen nachgekommen sei.

Deshalb wollen CDU und Grüne im Ortsrat, dass es künftig klare Regularien gibt. Die Fraktionen beantragen, dass eine Arbeitsgruppe eingesetzt wird, die verbindliche Regeln für den Administrator festlegt. Damit solle ein unparteiisches Miteinander gewährleistet werden.

Ein Vorstoß, für den Michael Passior (SPD) kein Verständnis aufbringt. Kühlechner gestalte seit 19 Jahren ehrenamtlich für das Dorf die Seite, erinnerte der Sozialdemokrat. "Und wenn es Probleme in der Kommunikation gibt, dann muss kein formaler Antrag gestellt werden", sagte Passior. Das könne untereinander geklärt werden. Die Gesamtleistung von Kühlechner solle auch keineswegs in Frage gestellt werden, meinte Walter Meyer (Bündnis 90/Die Grünen). Aber der spezielle Fall hätte besser gehändelt werden müssen. Und Hennig Isemann (CDU) machte deutlich: „Die Diskussion gehört nicht auf die Homepage.“ Für Eberhardt steht fest: „Private Meinungen haben auf leveste.de nichts zu suchen.“

Es blieb ein Sturm im Wasserglas. Meyer fordert sogar, den Antrag zu kassieren – „und gut ist“. Ortsbürgermeisterin Sigrid Hahn wiederum wollte die Debatte verschieben – auf den neu gewählten Ortsrat. „Dort kann überlegt werden, ob es notwendig ist, eine Internetkommission einzusetzen“, sagte sie. Bis dahin sollte auf politische Berichte verzichtet werden.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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