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16 Raumkonzepte für das Gehrke-Haus

Gehrden 16 Raumkonzepte für das Gehrke-Haus

Kreative Ideen für ein Miteinander von Jung und Alt im Stadtkern: Studenten der Innenarchitektur haben im Rathaus gleich 16 verschiedene Raumkonzepte für ein Mehrgenerationenprojekt im Gehrke-Haus vorgestellt. Mit den Entwürfen wollen die Befürworter einer solchen Einrichtung auf Werbetour gehen.

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Raumkonzepte für die Werbetour: Die Innenarchitekturstudentinnen Atin Rahimi Khoshavaze (links) und Paula Lütge (rechts) aus dem zweiten Semester der Hochschule Hannover präsentieren im Bürgersaal vor dem Dozententeam (siehe Galerie) ihre Entwürfe für ein Mehrgenerationenprojekt im Gehrke-Haus. Nach der Vorstellung begutachten die Besucher und Mitglieder des Vereins Mehrgenerationenhaus die verschiedenen Ideen.

Quelle: Ingo Rodriguez/Archiv

Gehrden. Aufenthaltsoasen, Lese-Nischen, Handwerksraum, Backstube, Kletterwand, Bühnen, Stadtgarten, Kopfsteinpflaster, Fensterfronten, Wintergarten – und immer mit Café und Kinderbetreuung: Es waren kostenlose Anregungen von angehenden Innenarchitekten. Und von den Entwurfsvorschlägen der Studenten aus dem zweiten Semester zeigten sich sogar die Dozenten der Hochschule Hannover beeindruckt. „Das war ein Feuerwerk an Ideen, die zeigen, welches Potenzial es für ein Mehrgenerationenhaus in dem historischen Bau gibt“, sagte Dozent Kay Marlow nach den Präsentationen.

Die Noten für die 16 Semesterarbeiten im Fach Entwurf wollte er zwar nicht bekannt geben. Aber sein Fazit: „Das Projekt Mehrgenerationenhaus ist eine große Chance für den Standort.“ Entscheidend ist die Einschätzung des Uni-Professors für eine mögliche Umsetzung der Idee aber nicht. „Wir werden mit den Entwürfen und Modellen jetzt in den kommunalen Fachaussschüssen für ein Mehrgenerationenhaus in dem Gehrke-Gebäude auf Werbetour gehen“, sagte Mitinitiatorin Gisel Wicke.

Sie ist die Vorsitzende des Vereins, der die angestrebte Realisierung einer solchen Einrichtung im Stadtkern möglich machen soll. Mithilfe von Fördergeldern und einem Investoren soll das 1743 errichtete Gebäude der Stadt zu einem öffentlichen Treffpunkt von Jung und Alt umgebaut werden – mit Café, Kinderbetreuung, Beratungsangeboten, Kulturprogramm und Integrationsarbeit.

So weit ist aber noch lange nicht: „Es gibt einen Interessenten für das Gehrke-Haus, aber es steht noch nichts fest. Wenn es politisch gewollt wird und finanzierbar ist, kann dort aber ein Mehrgenerationenhaus entstehen“, sagte Grünen Ratsfrau Eva Kiene-Stengel, die auch dem Verein angehört.

Bei der Überzeugungsarbeit kann der Vorstand jetzt auf viele Anregungen zurückgreifen. Als Entwurf dürfen die Studentenarbeiten aber nicht verwendet werden. Der Architekturnachwuchs sollte bei dem Projekt Praxiserfahrung für die Visualisierung, Gestaltung und Präsentation von Entwürfen sammeln. Aufgabe: Ein Mehrgenerationenprojekt in den Altbau einplanen – mit Raumkonzept, in Zweiergruppen. Im Mai waren die Studenten deshalb bereits für Vermessungsarbeiten in das Gehrke-Haus gekommen. Den Kontakt mit dem Verein hatte Dozentin Suzanne Koechert aus Ditterke hergestellt. Sie hatte bei einer Infoveranstaltung von den Plänen erfahren.

Die einzelnen Raumkonzepte der Studenten sind im Internet auf haz/gehrden.de zu finden.

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Fotostrecke Gehrden: 16 Raumkonzepte für das Gehrke-Haus

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