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Stufe um Stufe zum Ausflugsziel

Gehrden Stufe um Stufe zum Ausflugsziel

Der Gehrdener Berg soll Schritt für Schritt zu einem regionsweit beliebten Ausflugsziel entwickelt werden. Die Stadt will in den nächsten Jahren einen 19-Punkte-Plan abarbeiten, um das Gebiet behutsam aufzuwerten – aber ohne Eile, nur für Naherholungssuchende und mit Hilfe der Region Hannover.

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Bei Gehrdenern sehr beliebt, aber regionsweit noch wenig wahrgenommen: Auch die Tripsche Parkanlage auf dem Gehrdener Berg soll den Plänen der Stadt zufolge mit Unterstützung von Fördermitteln Stufe für Stufe für Naherholungssuchende und Ausflüger aufgewertet werden.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Es deutet zwar wenig darauf hin, aber es tut sich schon etwas am Gehrdener Berg: „Zurzeit wird der alte Pferdestall am Berggasthaus renoviert“, sagt Fachdienstleiter Holger Spohr von der Gehrdener Stadtverwaltung. In dem alten Stall werde mit städtischen Mitteln aus dem Unterhaltungsbudget eine Anlaufstelle für Kindergruppen eingerichtet, sagt Spohr.

Er ist dorthin gekommen, um Vertretern der Region Hannover und der SPD-Regionsfraktion die weiteren Pläne vorzustellen. Der Stall ist Bestandteil eines Entwicklungs- und Nutzungskonzeptes für den Gehrdener Berg. Es umfasst fast 19 Punkte, davon zehn Sehenswürdigkeiten und Standorte wie den Burgbergturm, die Kindermühle, das Damwildgehege und die Tripsche Parkanlage. Diese touristischen Attraktionen sollen aufgewertet und vernetzt werden. Außerdem wünscht sich die Stadt eine Ausflugsgastronomie auf dem Berg.

„Wir sind froh, dass es sehr langsam voran geht“, sagt Spohr. Ziel sei es, in kleinen Schritten schonend weiter zu entwickeln. „Für Naherholungssuchende und nicht als touristisches Zentrum“, betont er. Als nächster Abschnitt kämen die Mühle oder der Tripsche Park infrage. Das Ziel: "Geordnet noch nutzbarer machen, erschließen und behutsam bewerben“, sagt Spohr.

Sogar für eine Ausflugsgastronomie liegt bereits ein Konzept vor – zunächst mobil, später ein fester Standort. „Wenn sich ein Gastronom findet, der eine Chance wittert, könnte es übernommen werden“, sagt Spohr. Gleichwohl: Einen verbindlichen Zeitplan für die Umsetzung des 19-Punkte-Plans gibt es nicht. Es gilt: Stück für Stück und abhängig von Fördergeldzusagen. Die Gesamtkosten liegen laut Stadt zwischen 250 000 und 400 000 Euro.

Unterstützung verspricht beim Ortstermin die stellvertretende Fachbereichsleiterin der Region, Sonja Beuning: „Wir begrüßen dieses integrierte Konzept zur Aufwertung eines regionalen Naherholungsgebietes“, sagt sie. „Es bieten sich viele Fördertöpfe an, um das Projekt zu bezuschussen. Wir versuchen auch, politische Unterstützung zu finden, um das Konzept finanziell zu fördern.“

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Holger Spohr (links) erläutert beim Besuch der SPD-Regionsfraktion die Pläne für die Aufwertung des Gehrdener Bergs als Ausflugsziel für Naherholungssuchende.

Quelle: Ingo Rodriguez
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