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Die Entscheidung nicht bereut

Gehrden Die Entscheidung nicht bereut

Das Matthias-Claudius-Gymnasium präsentierte sich bei einem Tag der offenen Tür. Eltern und Kinder nutzten die Gelegenheit, um sich ein Bild von der Schule zu machen. Vor einem Jahr waren auch Julia, Charlotte und Leon mit ihren Eltern dort. Jetzt sind sie Fünftklässler an dem Gehrdener Gymnasium.

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Charlotte, Leon und Julia besuchen seit dem Sommer das Matthias-Claudius-Gymnasium in Gehrden.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Der Wecker klingt früh bei Julia. Um 6.15 Uhr muss sie aufstehen. Die Elfjährige wohnt in Weetzen und besucht seit dem Sommer das Matthias-Claudius-Gymnasium (MCG). „Der Bus fährt so früh“, sagt sie. Doch daran habe sie sich inzwischen gewöhnt. Und schlimm sei es auch nicht. „Ich gehen gerne auf das MCG“, sagt die Elfjährige.

Vor einem Jahr war sie selbst Gast beim Tag der offenen Tür. Schon damals habe ihr die Schule gefallen. „Ich hatte einen guten Eindruck“, sagt sie. Toll sei zum Beispiel, das es mehrere Gebäudeteile sind und zahlreiche AGs angeboten werden. Sie habe auch andere Schulen gesehen. "Manche fand ich schrecklich", sagt sie.

Auch Charlotte wohnt in Weetzen und ist seit dem Sommer in der 5. Klasse am MCG. Die Lage am Wald gefalle ihr besonders, sagt die Zehnjährige. Leon kommt aus Gehrden. „Es war eigentlich klar, dass ich auf das MCG gehe“, sagt der Elfjährige – zumal auch viele Freunde dort sind.

Die Umstellung von Grundschule auf Gymnasium ist für die drei Fünftklässler kein großes Problem. „Klar müssen wir mehr lernen und es ist viel mehr Stoff, aber nur so kommt man weiter und die Atmosphäre im Unterricht ist meist locker“, sagt Leon. Auch Julia und Charlotte haben am Gymnasium keine Schwierigkeiten. „Man muss mehr aufpassen“, gibt Charlotte zu. "Wir haben viel mehr Fächer und man spricht mit den Lehrern anders als an der Grundschule", sagt Julia. Und die Elfjährige findet auch, dass die Lehrer ein bisschen strenger sind. Schlimm sei das aber nicht. Auch wenn die drei Fünftklässler zugeben: „Nicht alle Fächer gefallen uns.“

Noch etwas gefällt Julia und Charlotte nicht. Es sei blöd, dass die Busse nicht direkt bis zur Schule fahren. „Der Weg vom Steintor den Berg hinauf ist ganz schön anstrengend“, sagt Charlotte. Selbst Leon kommt aus der Puste, wenn er mit seinem Rad den Berg heraufstrampelt. "Das kann mühsam sein", sagt er.

Ob sie das MCG empfehlen können? Charlotte antwortet mit einem schnellen Ja. Julia dagegen findet, dass das jeder selbst entscheiden müsse. "Das MCG ist toll, aber jeder hat letztlich einen anderen Eindruck", sagt sie.

Gestern kamen zahlreiche Eltern mit ihren Kindern den Berg hinauf, um sich ein Bild vom MCG zu machen. Drei Stunden lang hatten sie Zeit, sich über pädagogische Arbeit und die schulischen Angebote zu informieren. Alle Fächer hatten Schnupperunterricht, Experimente, Filme und Ausstellungen vorbereitet. Zudem konnten die Gäste an verschiedenen Schulführungen teilnehmen.

Oliver Rosenkranz, Koordinator der Sekundarstufe I, war mit der Resonanz zufrieden. Von der Anziehungskraft habe das MCG sowieso nichts verloren, meint er. Mehr als 800 Jungen und Mädchen besuchen zurzeit das Gymnasium am Waldrand. "Der Zuspruch ist gut", sagt Rosenkranz. Auch die umfassende Umbau- und Modernisierungsphase des MCG habe nicht geschadet. "Das hat keine Auswirkung auf die Anmeldezahlen", sagt Rosenkranz.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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