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Gehrdener können schnelleres Internet nutzen

Gehrden Gehrdener können schnelleres Internet nutzen

Internetnutzer können in der Kernstadt ab sofort schneller ins Netz. Telekommunikationsanbieter Htp stellte am Montag seine neu installierte VDSL-Technik mit Bandbreiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde vor. Bisher verfügen viele Haushalte in Gehrden nur über Bandbreiten bis 16 Megabit pro Sekunde.

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Thomas Heitmann (rechts) stellt Martin Langenbach die neue Technikstation des Telekommunikationsanbieters Htp vor.

Quelle: Carsten Fricke

Gehrden. "Gehrden ist ein Ort, der nicht schlecht versorgt, aber für die Zukunft noch nicht in Gänze gut aufgestellt war", sagte Htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann bei der Präsentation einer neuen Technikstation am Beethovenring, die dies ändern soll. An die Station sind 21 Verteilerkästen angeschlossen, über die der Anbieter im sogenannten Vectoring-Verfahren über vorhandene Kupferleitungen bis zu 100 Megabit pro Sekunde ermöglicht. Bei diesem Verfahren würden gezielt Störsignale herausgefiltert, erläuterte Heitmann. Eine Million Euro habe das Unternehmen in diese Breitband-Infrastruktur in Gehrden investiert.

Aus regulatorischen Gründen sei das Vectoring in Teilen der westlichen Kernstadt - insbesondere im Umkreis des Brauereiwegs, der Teichstraße und der Hornstraße - bisher nicht gestattet. Für diesen Bereich nahe dem Hauptverteiler entscheide die Regulierungsbehörde in den nächsten Monaten, ob Htp oder die Telekom den Zuschlag für den Einsatz dieser Technik auf den Leitungen dort erhalten. Unabhängig davon wolle Htp die Verbindungen bis Ende 2015 auch in diesem Bereich optimieren und den Kunden Bandbreiten bis 50 Megabit pro Sekunde anbieten.

Im Neubaugebiet Großes Neddernholz und in der Oberschule sind dank bereits verlegter oder in den nächsten Wochen geplanter Glasfaserkabel sogar Bandbreiten bis zu 250 Megabit pro Sekunde möglich. Auch das Matthias-Claudius-Gymnasium soll eine solche Verbindung erhalten.

Martin Langenbach vom Fachdienst Schulen begrüßte daher den Ausbau. In der Oberschule, in der bereits 500 Schüler mit I-Pads ausgestattet seien, habe es bei der bisherigen Bandbreite von 16 Megabit pro Sekunde häufiger Engpässe bei den Verbindungen gegeben.

Privathaushalte in der Kernstadt könnten die neuen Bandbreiten ab sofort beantragen, sagte Heitmann. Mit der Stadt und der Region führe Htp zudem Gespräche zum Breitbandausbau in einigen Ortsteilen. Dazu zählten insbesondere Lemmie und Northen, sagte Heitmann.

Von Carsten Fricke

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