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Sechstklässler führen turbulente Weihnachtsgeschichte auf

Gehrden Sechstklässler führen turbulente Weihnachtsgeschichte auf

Schöne Bescherung: Sechstklässler der Oberschule haben ein Theaterstück inszeniert und aufgeführt. Gleichzeitig stimmen sie die Gehrdener Grundschüler auf Weihnachten ein.

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Musikalischer Ausklang: „Du bist der Weihnachtsmann" singen die Oberschüler zum Abschluss ihrer Theateraufführung.

Quelle: Wirausky

Gehrden.  „Schöne Bescherung – oder“?! Von wegen besinnliches und harmonisches Weihnachtsfest. Zumindest nicht für Birte, Andrea und Sven – im wahren Leben Amelie, Ewaldine und Simon. Sie warten eher gelangweilt auf dem Sofa auf die Bescherung, während die Mutter in der Küche rackert und der Vater auf der Suche nach einem geeigneten Tannenbaum ist. 

Nun, es geht ein bisschen chaotisch zu. Der Tannenbaum missfällt (“Dass es ein Tannenbaum ist, muss man dranschreiben.“), der Besuch von Oma (“Sie meckert immer nur rum.“) und Opa (“Er erzählt wieder die alten Geschichten aus dem Krieg.“) nervt und sorgt nicht dafür, dass die weihnachtliche Stimmung bei den Kinder steigt. Und Birte soll auch noch einen schönen Aufsatz über das Weihnachtsfest schreiben. 

Jungen und Mädchen des sechsten Jahrgangs der Oberschule haben das heitere Stück auf die Bühne gebracht. Und das junge Publikum hat Gefallen an der turbulenten Weihnachtsgeschichte. „Uns hat es großen Spaß gemacht“, sind sich Viktoria, Emma und Fateme von der Grundschule Am Castrum, die mit ihrer Klasse zu der Aufführung in den Jugendpavillon gekommen sind, einig. „Mir hat vor allem das Abschlusslied toll gefallen“, so Florentina. Neeltje wiederum hat sich besonders amüsiert, als der (lebendige) Tannenbaum (gespielt von Nasine) auf die Bühne getragen wird.

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Turbulent und chaotisch: Sechstklässler der Oberschüler amüsieren mit einer Heiligabend-Geschichte. 

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Auch die Oberschüler auf der Bühne haben ihren Spaß. Obwohl: „Es war auch ein bisschen stressig“, sagt Xenia. Vor allem die Sorge, den Text zu vergessen, sei groß gewesen, meint die Zwölfjährige. Doch es klappt alles perfekt. „Es war nicht so schlimm“, sagen dann auch Lena und Clemens. Sechsmal zeigen die jungen Schauspieler das Stück – für die Grundschule Bordenau sowie den beiden Gehrdener Grundschulen.

Begleitet wird das Theaterprojekt unter anderem von Ute Maibaum. „Es ist toll, wie die Schüler das machen“, lobt die Lehrerin. Alle Kinder hätten sich super eingebracht und ihre Stärken gezeigt. Und für Jutta Dahle hat die Aufführung noch einen ganz wichtigen Nebeneffekt. „Theaterspielen ist die beste Form der Integration und sprachlichen Förderung“, sagt die Pädagogin.

Von Dirk Wirausky

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