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So sieht moderne Landwirtschaft aus

Ditterke So sieht moderne Landwirtschaft aus

Die Landwirtschaft in der Region ist ganz schön vielfältig: Hunderte Besucher sind am Sonntag bei der vierten Tour de Flur dabei gewesen.

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Tour de Flur-Auftakt: Landwirt Steffen Mogwitz (links) führt in Ditterke über seinen Hof.

Quelle: Jennifer Krebs

Ditterke. Bei Familie Garben-Mogwitz in Ditterke ging es um Ackerbau. In Ronnenberg gab es Führungen durch die Biogasanlage. Auf dem Erichshof in Everloh konnte man sich die Obstplantagen ansehen. In der Feldmark zwischen Redderse und Leveste drehte sich auf einem Demonstrationsfeld alles um nachhaltigen Pflanzenbau. In Degersen informierten die Familien Oelkers und Ostermeier über mobile Hühnerställe und Bruteiproduktion. Einblicke in die Pensionspferdehaltung erhielt man bei Familie Rehren in Lemmie.

Holger Hennies, Vorsitzender des Landvolkkreisverbandes, und seine Frau Claudia Königsmann haben die Veranstaltung vor drei Jahren in der Region Hannover initiiert. Die Veranstaltung rotiert, sodass sich jedes Jahr ein anderer Bereich des Kreisgebietes vorstellt. 1500 landwirtschaftliche Betriebe gibt es in der Region. In diesem Jahr ist der Süden dran. Die Information steht bei der Tour de Flur an erster Stelle. Die Idee hat in Niedersachsen inzwischen Kreise gezogen und wird kopiert.

"Wir wollen die Vielfältigkeit zeigen und unter welchen Rahmenbedingungen heutzutage in der Landwirtschaft gearbeitet wird", sagte Hennies am Sonntag beim Tour-de-Flur-Auftakt auf dem Hof von Familie Garben-Mogwitz in Ditterke. Der Kartoffelbauer will nicht nur schwarzmalen. Dennoch empfindet er manche Anforderungen als überzogen, etwa bei Dünge- oder Pflanzenschutzmitteln. Neue Bestimmungen würden etliche Betriebe in die Knie zwingen, sollten deswegen mehrere Hunderttausend Euro investiert werden müssen.

Die Branche muss umdenken. "Wir sind ein schwindender Berufsstand", sagte Ackerbauer Steffen Mogwitz, der den Hof in Ditterke in zwölfter Generation betreibt. Vor 20 Jahren fusionierte der Betrieb, um in einer KG profitabel zu wachsen. Heute bewirtschaftet der Hof 180 Hektar. Fürs Calenberger Land ist das schon überdurchschnittlich groß.

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