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Der Turm fällt zum Schluss

Gehrden Der Turm fällt zum Schluss

Das mehr als 50 Jahre alte Feuerwehrgerätehaus an der Nordstraße ist verschwunden. Ein Bagger hat nun auch den Turm des Gebäudes komplett abgerissen. Auf dem Grundstück plant die KSG Hannover ein Reihenhausprojekt.

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Staubige Angelegenheit: Ein Bagger reißt das alte Feuerwehrgerätehaus an der Nordstraße ab. Auf dem Gelände plant die KSG Hannover ein Wohnprojekt.

Quelle: Mewes

Gehrden. Das alte Feuerwehrgerätehaus an der Nordstraße ist Geschichte. Ein Bagger hat nach den Fahrzeughallen nun auch den Turm der ehemaligen Gehrdener Feuerwehrzentrale komplett dem Erdboden gleichgemacht. Und das war Schwerstarbeit mit viel Staub: Es musste jede Menge Beton abgerissen werden. Zurückgeblieben ist nur noch ein riesiger Haufen aus Bauschutt.

Wie es an der Stelle weitergeht, ist noch offen. Die KSG Hannover möchte ein Reihenhausprojekt auf dem Grundstück realisieren. Allerdings muss sie von ihrem Plan, acht Wohneinheiten zu errichten, Abstand nehmen. Nach Protest einiger Anwohner sind nur noch sieben Reihenhäuser erlaubt. Inzwischen haben aber offenbar weitere Anlieger Bedenken vorgetragen. Die KSG prüft zwar nach wie vor, ob sich die Umsetzung des ursprünglichen Vorhabens wirtschaftlich noch lohnt, überlegt aber parallel, ob es in Abstimmung mit der Stadt auch andere Möglichkeiten gibt, an der Nordstraße ein Wohnprojekt zu verwirklichen. Projektentwickler Sascha Vogel rechnet Mitte Oktober damit, dass ein überarbeiteter Entwurf vorgelegt werden kann. "Wir sind gegenwärtig noch in der Findungsphase", sagt er.

Seit dem Umzug der Feuerwehr in den Neubau am Stadtrand im Jahr 2009 stand das Anfang der 60er-Jahre gebaute Gerätehaus neben der Sparkasse weitgehend leer. Im vergangenen Jahr hatte auch die Gehrdener Tafel die Unterkunft geräumt. Seit der Eröffnung der Tafel im April 2011 hatten die ehrenamtlichen Helfer das einstige Feuerwehrdomizil genutzt, um Lebensmittel an Menschen mit geringem Einkommen ausgegeben.

Von Dirk Wirausky

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