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Noch keine Entscheidung über Klinik-Neubau

Gehrden Noch keine Entscheidung über Klinik-Neubau

Über den zweiten Modernisierungsabschnitt für das Klinikum Robert Koch in Gehrden ist noch keine Entscheidung gefallen. Die Verantwortlichen hoffen auf Fördermittel für das Millionenprojekt.

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Pläne gibt es, eine Entscheidung noch nicht: Das Hauptgebäude des Klinikums Robert Koch in Gehrden soll durch einen Neubau ersetzt werden.

Quelle: Christian Burkert

Gehrden. Am Gehrdener Klinikum soll der inzwischen 50 Jahre alte Haupttrakt eines Tages durch einen Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Schwesternwohnheims ersetzt werden. Die Kosten dafür liegen zwischen 80 und 90 Millionen Euro. Viel Geld. Das Klinikum Robert-Koch hofft deshalb darauf, den zweiten Bauabschnitt aus einem Strukturfonds des Landes finanzieren zu können. Der Fonds beteiligt sich mit maximal 50 Prozent an den förderfähigen Kosten.

Ob daraus allerdings etwas wird, ist ungewiss. Die Kriterien für die Vergabe der Bundes- und Landesmittel werden noch festgelegt. Sollte es keine Zuschüsse geben, dann soll die Umsetzung des zweiten Bauabschnitts entweder eigenfinanziert oder der Neubau könne gar nicht realisiert werden, antwortete die Region auf eine Anfrage der CDU-Politikerin Gabriela Kohlenberg. Unabhängig davon ist das Klinikum Region Hannover derzeit dabei, die Planung zu einem zweiten Bauabschnitt zu überarbeiten. Das Raum- und Funktionsprogramm werde zurzeit erstellt, heißt es - als Grundlage für den Antrag zur Bewilligung von Fördermitteln.

Vor einem halben Jahr war ein neues 100-Betten-Haus, in dem Intensivstation und Notaufnahme untergebracht sind, eröffnet worden. Mehr als 25 Millionen Euro hat der Erweiterungsbau des Klinikums gekostet.

Um die zusätzlichen Patienten des geschlossenen Krankenhauses Springe in Gehrden unterbringen zu können, wurden Stationen saniert. Die Kosten: etwa 200000 Euro. Im Zuge dessen sind 60 Planbetten vom Klinikum Springe nach Gehrden verlagert worden. Die Gesamtplanbettenzahl des Klinikums Robert Koch erhöht sich damit von 299 auf 359 Betten. Durch die erwartet höhere Zahl an Patienten wird auch zusätzliches Personal in Gehrden eingesetzt. Die Mitarbeiter kommen überwiegend vom Standort Springe.

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