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Fährt Buslinie 500 bald im 10-Minuten-Takt?

Gehrden Fährt Buslinie 500 bald im 10-Minuten-Takt?

Die Buslinie 500 könnte bald in kürzeren Abständen zwischen Hannover und Gehrden pendeln. Das stellte Verkehrsplaner Klaus Geschwindner von der Region Hannover am Donnerstagabend beim Diskussionsforum "ÜberMorgen" von HAZ und Sparkasse Hannover in Aussicht. Angedacht sei ein 10-Minuten-Takt.

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Mehrere Experten stellten am Donnerstagabend in Gehrden während des Diskussionsforums "ÜberMorgen" ihre Visionen vom künftigen Zusammenleben vor.

Quelle: Dirk Wirausky

Gehrden. Es ging vor gut 100 Gästen, darunter Gehrdens Bürgermeister Cord Mittendorf und der Landtagsabgeordnete Max Matthiesen, im Sparkassen-Beratungscenter in der Nordstraße um die Zukunft. Fast zwei Stunden lang stellten Experten ihre Ideen vor, wie sich das Zusammenleben in dörflichen Gemeinden oder auch in Städten in der Region entwickeln könnte.

Dabei ging es um generelle Feststellungen wie die des langjährigen Wirtschaftsförderers der Gemeinde Wedemark, Carsten Niemann. "Wenn sich die Menschen nicht mehr wohlfühlen, dann bluten die Orte aus", sagte Niemann, der inzwischen Bürgermeister der Samtgemeinde Ahlden ist. Aber auch um konkrete Projekte wie die Seniorengemeinschaft "Hand in Hand" oder den überaus erfolgreichen Dorfladen Bolzum, der unter anderem als Vorbild für das geplante Dorfhaus in Lenthe dient.

Die Zuhörer erhielten viele interessante Anregungen - und konnten im Anschluss an die von HAZ-Redakteur Jan Sedelies geleiteten Gespräche auch ihre eigenen Fragen an die Expertenrunde loswerden. Und sie erfuhren dabei quasi als Zugabe, dass die Region ihr Angebot der Schnellbuslinie 500 zwischen Gehrden und Hannover noch ausbauen möchte.

"Wir prüfen derzeit, wo wir bei Linien, die nicht gut nachgefragt werden, Kapazitäten einsparen und sie stattdessen bei stark frequentierten Angeboten nutzen können", erklärte Geschwindner. Eines dieser sehr gut nachgefragten Angebote sei die Linie 500. "Daher überlegen wir, sie bald statt alle 15 Minuten im 10-Minuten-Takt fahren zu lassen", verriet der Verkehrsmanager der Region.

Weiteres Thema war das dezentrale Bürokonzept Co-Working-Spaces, vorgestellt von Strukturplaner Wilhelm Klauser. Die Idee von sogenannten Minibüros im Stadtzentrum verfolgen derzeit neben Gehrden auch Wennigsen, Barsinghausen und Springe. Ziel sei es, dass die Angestellten vor Ort bleiben statt nach Hannover einzupendeln. "Die Arbeitswelt verändert sich", sagte Klauser. In Gehrden gibt es konkrete Überlegungen ein entsprechendes Angebot im Haus der ehemaligen Rossmann-Filiale am Steinweg zu machen. "Wir sind schon sehr weit", sagte Gehrdens Wirtschaftsförderer Nurettin Demirel.

Marina Barth, Vorstandsmitglied der Sparkasse Hannover, war zum Abschluss des offiziellen Teil voll des Lobes. "Wir haben viele tolle Projekte kennengelernt", sagte sie. "Und was ich vor allen Dingen mitnehme, ist die Erkenntnis, dass es bei ihnen immer auf die Menschen ankommt, die sie mit Leben erfüllen." Und das merkte man auch im Anschluss. Denn da standen die Besucher noch lange in kleinen Gruppen zusammen, diskutierten über einzelne Projekte oder bastelten an ihren ganz eigenen Zukunftsmodellen.

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Von Dirk Wirausky und Björn Franz

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