Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Mehrgenerationenhaus braucht mehr Mitglieder

Gehrden Mehrgenerationenhaus braucht mehr Mitglieder

Der Verein Mehrgenerationenhaus (MGH) plant einen Treffpunkt für Jung und Alt auf dem Gelände des ehemaligen Gehrke-Hauses an der Steinstraße mitten in der Gehrdener City. Damit das Projekt auch finanzierbar ist, braucht der Verein viel mehr Mitglieder.

Voriger Artikel
Umweltsünder entsorgen 120 Liter Altöl
Nächster Artikel
AWO-Wohnprojekt ist im September bezugsfertig

Planen ein Mehrgenartionenhaus: Renate Litwinski (von links), Eva Kiene-Stengel und Christine Klenner-Pahlke werben auf dem Marktplatz für ihren Verein.

Quelle: Elena Everding

Gehrden. Mit kostenlosem Kuchen, Kaffee und Spielen für die Kinder wollten sie die Passanten ansprechen: Der Verein Mehrgenerationenhaus hatte am Sonnabend einen Stand auf dem Wochenmarkt aufgebaut, um noch mehr Mitstreiter für sein Vorhaben zu gewinnen. Um die 40 Mitglieder setzen sich derzeit für den geplanten generationenübergreifenden Treffpunkt ein, doch damit der Traum zur Wirklichkeit werden kann, brauchen sie noch viele mehr. 

"Wie finanzieren uns momentan vor allem über Mitgliederbeiträge", erklärte Eva Kiene-Stengel, eine der Initiatorinnen. Allerdings käme bei 40 Euro pro Person und Jahr lange nicht genug Geld zusammen. Die Pacht für die Räumlichkeiten im Neubau des Gehrke-Hauses, was kürzlich abgerissen wurde, koste zwischen 2000 bis 3000 Euro im Monat - viel Geld für einen kleinen Verein. Der Investor steht dem Vorhaben positiv gegenüber.

2013 gab es die ersten Überlegungen, nun sind die Pläne konkreter: Das Mehrgenartionenhaus soll ein Netzwerk mit Verknüpfung von professioneller Beratung und Betreuung, ehrenamtlichen Zusatzaktionen und kulturellen Angeboten sein, und so Menschen unterschiedlicher Generationen und Nationen zusammenbringen. Um ein Wohnprojekt handele es sich allerdings nicht, sagen die Initiatorinnen. "Mit dem Treff wollen wir die Innenstadt Gehrdens beleben", meint Kiene-Stengel.

Die Finanzierung soll nicht nur über Vereinsbeiträge, sondern auch durch das Angebot von Nachmittagsbetreuung für Kinder und ein Café geschehen. "Die Stadt unterstützt unser Projekt ideell, aber leider nicht finanziell", sagt Kiene-Stengel. Auch deshalb müsse sich der Verein weitere Finanzierungsmöglichkeiten überlegen. Eine davon wäre, eine Stiftung zu gründen.

"Die Menschen finden die Idee auf jeden Fall gut", freut sich Kiene-Stengel. Nun müssen sie nur noch beitreten. Dazu hatte der Verein gleich jede Menge Beitrittserklärungen mitgebracht und natürlich Info-Flyer. Interessierte können zum Vereinstreffen kommen, welches jeden ersten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Ratskeller stattfindet.

Von Elena Everding

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten

Ungezählte ehrenamtliche Helfer unterstützen die diakonischen Einrichtungen. Ihre Arbeit soll während der "Woche der Diakonie" besonders gewürdigt und vorgestellt werden. mehr

doc6x738wxq4mo164nx44b4
Historische Wanderung in Bildern

Fotostrecke Gehrden: Historische Wanderung in Bildern