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Verkehrsregelung für Steintor ist noch offen

Gehrden Verkehrsregelung für Steintor ist noch offen

Nach wie vor ist nicht endgültig geklärt, wie das Verkehrskonzept für die umgestaltete Steintor-Kreuzung aussehen wird. Verschiedene Varianten werden noch diskutiert. Zunächst aber wird es eine Verkehrszählung geben.

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Kreuzung am Steintor in Gehrden.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Zwar sind Steintor-Kreuzung und der Steinweg inzwischen modernisiert, eine klarer Reglung für den Verkehr ist aber bislang noch nicht abschließend gefunden worden. Das soll sich in absehbarer Zukunft aber ändern. "Wir sind mit der Region im Gespräch", sagt Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg.

Doch was letztlich an Ideen am Steintor umgesetzt wird, ist offen. Die Varianten reichen von abknickender Vorfahrt bis zur Einrichtung eines Mini-Kreisels. Zunächst allerdings sollen handfeste Daten ermittelt werden - durch eine Verkehrszählung. Dafür soll der Autoverkehr demnächst für zwei Tage per Video überwacht werden. "Wenn das Ergebnis vorliegt, werden sich Sanierungsbeirat und die politischen Gremien mit dem Thema erneut befassen", sagt Middelberg.

Über den Bereich wird bereits seit mehr als vier Jahren diskutiert. Ursprünglich sollte am Steintor ein sogenannter Shared Space eingerichtet werden. Fußgänger sowie Rad- und Autofahrer sollten sich demnach frei in einer Zone bewegen können und aufeinander Rücksicht nehmen – Schilder, Ampeln oder Fahrbahnmarkierungen sollte es nicht geben. Von dieser Idee haben sich die Beteiligten allerdings weitgehend verabschiedet. Nun ist eine verkehrsberuhigte Sonderzone mit Tempo 20 im Gespräch, in der sich der Verkehrsfluss selbst regelt, und in dem von allen, die in diesem Bereich unterwegs sind, ein Höchstmaß an Rücksichtnahme und Vorsicht erbracht werden muss. Dieser Vorschlag bildet immer noch die Grundlage der weiteren Diskussion. Ob er allerdings auch umgesetzt werde, sei noch offen, meint Middelberg. Zumal sich die Verkehrsströme durch die Verlegung der Bushaltestellen in dem Bereich spürbar verändert hätten.

Bürger haben in der jüngsten Vergangenheit immer wieder die aus ihrer Sicht unklare Verkehrslage an der umgestalteten Kreuzung kritisiert. Die Planer bleiben gelassen. Sie setzen dauerhaft auf einen Lernprozess.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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