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Verwaltung plant weiteres Flüchtlingsheim

Gehrden Verwaltung plant weiteres Flüchtlingsheim

Die Verwaltung in Gehrden bereitet sich auf den Zustrom weiterer Flüchtlinge vor: Sie plant vorsorglich mit einem zweiten Wohnheim. Auf einer 1,5 Hektar großen Fläche zwischen Levester Straße und Knülweg soll nach Vorstellungen der Stadt ein Misch- und Wohngebiet entstehen.

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Ein Zimmer im neuen Flüchtlingswohnheim auf der Bult. Auch in Gehrden entstehen Flüchtlingswohnheime.

Quelle: dpa

Gehrden. Der Bau des neuen Flüchtlingsheims am Bünteweg hat noch nicht begonnen - da denkt die Stadt schon über ein weiteres nach. Auf einer 1,5 Hektar großen Fläche zwischen Levester Straße und Knülweg soll nach Vorstellungen der Verwaltung ein Misch- und Wohngebiet entstehen. Neben Wohnhäusern und einem Garagenhof für kleine Handwerksbetriebe könnte im nördlichen Bereich auch eine Unterkunft für Asylbewerber errichtet werden - das zumindest ist die Idee von Georg Böttner, Mitarbeiter eines von der Stadt beauftragten Planungsbüros.

„Wir wollen auf alles vorbereitet sein“, sagte Bürgermeister Cord Mittendorf in der Sitzung des Ausschusses für Bau- und Städteplanung zu dem Vorhaben. Es sei davon auszugehen, dass die Zahl der Zuwanderer weiter steige. Dem stimmte Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg zu: „Wir wollen notfalls in der Lage sein, eine Unterkunft an anderer Stelle zu realisieren.“ Ein erster Schritt sei die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Areal an der Levester Straße. Denn ein zweites Wohnheim am Bünteweg - ebenfalls am Stadtrand gelegen - soll nicht gebaut werden. Eva Kiene-Stengel (Bündnis 90/Die Grünen) irritieren diese Pläne. Eine Unterkunft an der Peripherie könne sie nicht befürworten. „Das ist viel zu weit weg vom Zentrum“, kritisierte sie.

Doch soweit ist es längst noch nicht. Sämtliche Fraktionen wollen nun intern beraten. „Eine Debatte ohne konkrete Nutzung des Gebietes macht deshalb überhaupt noch keinen Sinn“, sagte Henning Harter (SPD).

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