Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Viel Lob für die neue Klinik

Gehrden Viel Lob für die neue Klinik

Der Neubau des Robert-Koch-Krankenhauses ist am Sonntag erstmals für Besucher geöffnet worden. Patienten ziehen voraussichtlich in drei Wochen dort ein.

Voriger Artikel
Latein: Gymnasiasten holen Preise
Nächster Artikel
Große Gefühle: Musiker begrüßen den Sommer

Siegfried und Christine Materne (von links) und 500 weitere Besucher haben sich von den Klinikmitarbeitern das vierstöckige Gebäude mit der Notaufnahme und dem neuen Schockraum (rechts) zeigen lassen.

Quelle: Kerstin Siegmund

Gehrden. Die Gehrdener mögen ihr Krankenhaus. „Wir finden es gut hier“, sagen Christine und Siegfried Materne - obwohl oder gerade weil das Ehepaar wegen verschiedener Krankheiten schon mehrfach stationär im Robert-Koch-Krankenhaus behandelt wurde. So wird die Klinik seit fünf Jahrzehnten im Volksmund genannt. Der Stifter und Namensgeber war gestern ebenfalls anwesend, in Form einer Büste im Eingangsbereich des Neubaus.

Das Gebäude war am Sonnatg erstmals für Besucher geöffnet. Mehr als 500 Besucher in fünf Stunden führten die Mitarbeiter durch das Gebäude. „Schön ist es geworden“. sagt Christine Materne. Zufrieden über die moderne Ausstattung sind auch Anke Breetzke und Evelin Beutler. Im Intensivbereich kommen die Versorgungsleitungen für die Medizintechnik komplett aus der Decke. „Hier gibt es keine Kabel mehr“, sagt Breetzke.

Die leitenden Oberschwestern und weitere Mitarbeiter erläuterten den Besuchern die Funktionen des Neubaus, während ihre Kollegen im angrenzenden Altbau die Patienten wie gewohnt versorgten.

In das vierstöckige neue Gebäude investierte die regionseigene Krankenhausgesellschaft rund 25 Millionen Euro. Dafür ist Platz geschaffen worden für 110 Betten auf zwei Pflegestationen, die Notaufnahme, die Intensivstation und die Radiologie. Damit verfügt das Krankenhaus, das insgesamt 500 Mitarbeiter beschäftigt, über rund 360 Betten. 60 davon werden benötigt, weil die stationäre Versorgung aus dem Krankenhaus in Springe noch in diesem Jahr nach Gehrden verlagert werden soll.

Die Patienten und das Klinikpersonal ziehen voraussichtlich in drei Wochen in den Neubau ein, nach einem bereits genau festgelegten Ablaufplan. „Technisch ist alles fertig. Die Probephase ist anstandslos gelaufen, aber vor dem Umzug muss noch intensiv gereinigt werden“, erläuterte Chefarzt Dr. Martin Memming den Zeitplan. Gestern dankte er den Anwohnern für ihre Nachsicht während der Bauphase, in der nicht nur der Wirtschaftstrakt, sondern auch das Schwesternhaus abgerissen wurden. „Trotz des Lastwagenverkehrs sind die Gehrdener sehr gnädig mit uns umgegangen.“ Beschwerden der Patienten über Baulärm habe es nicht gegeben, ergänzt Memming. „Die Bautätigkeit war extrem geschickt geplant.“

Angesichts des Altbaus, der renoviert werden soll, äußerten einige Besucher am Sonntag einen Wunsch. „Nun wird es aber Zeit, dass dieser alte Bau auch abgerissen wird.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Von Redakteur Kerstin Siegmund

Gehrden
doc6soqvwyxj9cv4knfhn8
MCG-Schüler zeigen ihr musikalisches Können

Fotostrecke Gehrden: MCG-Schüler zeigen ihr musikalisches Können