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Volker Eberhardt verzichtet auf Mandat

Leveste Volker Eberhardt verzichtet auf Mandat

Der Stachel der Enttäuschung sitzt tief: Volker Eberhardt (CDU) nimmt sein Mandat für den Levester Ortsrat nicht an. Er habe sein Ziel, Ortsbürgermeister zu werden, deutlich verfehlt, sagt er. Für den 68-Jährigen rückt Henning Isemann nach.

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Volker Eberhardt (links) - hier mit dem Levester CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Ernst-Richard H.-Köper und dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Thomas Spieker - gibt sein Mandat für den Levester Ortsrat zurück.drei CDUler.

Quelle: Wirausky

Leveste. Auch vier Tage nach dem Wahlergebnis ringt Volker Eberhardt spürbar um Fassung. Niederschmetternd, enttäuschend und frustrierend sei es. "Ich habe mein Ziel deutlich verfehlt", sagt der CDU-Politiker, der seit fünf Jahren im Levester Ortsrat sitzt. Seine Ambition sei gewesen, neuer Ortsbürgermeister in Leveste zu werden. "Doch davon bin ich weit entfernt. Das Abschneiden ist nicht akzeptabel", sagt der 68-Jährige. Deshalb gebe es für ihn nur eine Konsequenz: Er nehme sein Mandat nicht an und beende damit auch seine politische Laufbahn.

316 (16 Prozent) Stimmen erhielt Eberhardt - und lag damit deutlich hinter Michael Passior. Der Sozialdemokrat bekam 679 Stimmen (34,5 Prozent) und wird Amtsinhaberin Sigrid Hahn (SPD), die nicht wieder kandidierte, beerben. "Ein großartiges Ergebnis, zu dem ich ihm gratuliere", sagt Eberhardt.

Warum er so wenig Zustimmung aus den Reihen der Levester bekam, ist Eberhardt ein bisschen rätselhaft. "Ich habe mich in den vergangenen Jahren sehr für den Ort engagiert", sagt er. Der Christdemokrat hat den Dorfförderverein Pro Leveste ins Leben gerufen, aktiv bei der Umgestaltung des Friedhofes mitgewirkt, die Idee eines Fitnessparcours am Sportplatz verwirklicht und zudem - allerdings vergeblich - versucht, einen Wochenmarkt in dem Gehrdener Ortsteil zu etablieren. Das alles sei aber nicht honoriert worden. "Deshalb nehme ich das Ergebnis auch persönlich", sagt er - unabhängig vom guten Abschneiden der CDU. 

Für seine Wähler tue es ihm leid. Er könne verstehen, wenn einige enttäuscht sind, aber er hoffe, sie haben auch Verständnis für seine Entscheidung. Und die bezieht sich ausschließlich auf den politischen Bereich. Sein Engagement für die Dorfgemeinschaft werde er nicht einstellen. "Ich will mich jetzt nicht beleidigt zurückziehen", sagt Eberhardt.

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