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Nicolas liest am besten

Gehrden Nicolas liest am besten

Den Vorlesewettbewerb an der Oberschule Gehrden hat der zwölfjährige Nicolas gewonnen. Er überzeugte die sechsköpfige Jury.

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Viktoria (von links), Filiz, Sieger Nicolas, Johanna, Admin und Felix sind die sechs Finalisten des Lesewettbewerbs der Oberschule Gehrden.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Eigentlich lese er gar nicht so viel, sagt Nicolas – doch beim Lesewettbewerb an der Oberschule Gehrden sind es seine beiden Vorträge, die die sechsköpfigen Jury nachhaltig überzeugen. Der Zwölfjährige gewinnt die Finalrunde knapp vor Viktoria und Admin. „Es war eine schwierige Entscheidung und es ist den Juroren nicht leicht gefallen“, sagt die Organisatorin Ute Maibaum.

Nicolas hat sich das Buch „Das schaurige Haus“ als Wahltext ausgesucht, als Fremdtext muss er sich wie seine fünf Mitstreiter bei Passagen aus dem Buch „Die schrecklichsten Mütter der Welt“ bewähren. Beide Aufgaben löst Nicolas mit Bravour – trotz aller Aufregung. Der Lohn für den Sechstklässler, der die Oberschule nun beim Regionsentscheid vertritt, ist ein Buchgutschein der Buchhandlung Lesezeichen.

Überhaupt: Alle sechs Finalteilnehmer machen ihre Sache gut – trotz großem Lampenfieber, wie Felix gesteht, und einem unbekannten Text im zweiten Durchgang. Auch Viktoria hat mit ihrer Nervosität zu kämpfen, auch wenn es kein Zuhörer mitbekommt. Sie landet hinter Nicolas auf dem zweiten Platz. Dritter wird Admin.

Die beiden Deutschlehrerinnen Ute Maibaum und Salome Hassan haben vor allem ein Ziel: „Die Lesefreude soll auf alle Schüler überspringen“, sagen sie. Deshalb werde der Lesewettbewerb bereits im Unterricht ausführlich vorbereitet. Alle Jungen und Mädchen der sechsten Klassen dürfen ein Buch vorstellen und daraus vorlesen. „Das funktioniert“, sagt Hassan. Doch sie muss auch zugeben: „Bei Jungs ist Lesen nicht gerade cool, und es kommt auch auf den Titel an.“ Beliebt sei beispielsweise die Geschichte der Kurzhosengang, sagt die Lehrerin. Die Kinder an Bücher heranzuführen sei ein wichtiger Nebeneffekt des Wettbewerbs. „Lesen ist eine Kernkompetenz“, sagt Maibaum. Deshalb werde sich im jeden Jahrgang mit einem Buch befasst – „möglichst auch fächerübergreifend“, meint Hassan.

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