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Was wollen Sie gegen die Verschuldung tun?

Gehrden Was wollen Sie gegen die Verschuldung tun?

Der Schuldenberg in Gehrden wächst immer weiter an und verhindert in vielen Bereichen eigentlich notwendige Investitionen. Wir haben die Parteien vor der Kommunalwahl am 11. September 2016 gefragt, was sie gegen diese Entwicklung unternehmen wollen.

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Die Verschuldung in Gehrden bremst wichtige Investitionen.

Quelle: Copyright Frank Herrmann fotowahn.com

Thomas Spieker (CDU): "Ziel ist der Erhalt der Handlungsfähigkeit der Stadt. Zur Haushaltskonsolidierung gehören effizientes städtisches Verwaltungshandeln und keine Aufblähung des Personalkörpers. Neue Schulden für nachhaltig sinnvolle Investitionen sind kein Tabu, aber die Folgekosten müssen beachtet und für die nachfolgenden Generationen tragbar bleiben. Wir wollen die Einnahmeseite durch die Förderung bestehender Betriebe und die Ansiedlung neuer Betriebe stärken."

Henning Harter (SPD): "94 Prozent der Investitionen sind Pflichtaufgaben, die zu Ausgaben führen, die für eine gute Entwicklung der Stadt und deren Infrastruktur erforderlich sind. Die restlichen 6 Prozent machen das besondere Lebensgefühl aus. Hier zu sparen, wäre kontraproduktiv. Wichtig ist, die Verschuldung zu beobachten, die Qualität der Produkte, die mit den Ausgaben verbunden sind, hoch anzusetzen sowie für eine bessere Budgetierung der Kommunen wie Gehrden zu kämpfen."

Eva Kiene-Stengel (Bündnis 90/Die Grünen): "Um die gute Infrastruktur der Stadt zu erhalten und die Schulden nicht ansteigen zu lassen, benötigen wir finanzielle Mittel. Generell setze ich mich ein für den Abbau von Steuersubventionen und ein gerechteres Heranziehen hoher Einkommen, Gewinne und Vermögen, um die Zuweisungen von Bund und Land an die Kommune zu erhöhen und die Regionsumlage zu verringern. Wir müssen Ausgaben für Prestigeobjekte verhindern und Grenzen des Wachstums leben."

Hilmar Rump (FDP): "Der hohe Schuldenstand ist in erster Line investitionsbedingt. Eine weitere Verschuldung ist sehr sorgsam zu überlegen. Alle Ausgabenbereiche müssen auf den Prüfstand. Sparvorschläge sind ergebnisoffen zu diskutieren. Wir halten aber auch kommunale Investitionen weiterhin für nötig, soweit sie nachhaltig die Standortqualität stärken und damit helfen können, die Einnahmen zu verbessern."

Clemens Hafemann (AfD): "Da wir nicht im Rat sitzen, haben wir keinerlei Information über Geldeingänge und Schulden der Stadt Gehrden, um eine Aussage tätigen zu können. Eines unserer Ziele ist es, neue Unternehmen für das Gewerbegebiet am Bünteweg anzuwerben und so die Gewerbesteuereinnahmen zu steigern."

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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