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Wunschliste: Theke, Bowling und mehr Sitze

Gehrden Wunschliste: Theke, Bowling und mehr Sitze

Der Jugendpavillon in Gehrden steht derzeit im Mittelpunkt der kommunalpolitischen Diskussionen. Er soll umgestaltet werden. Was aber wünschen sich eigentlich die Jugendlichen?

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Mamed (15, von links), Torben (16), Dennis (15), Melina (15) und Philipp (17) sind fast täglich im Jupa in Gehrden. Es gefällt ihnen gut, sie haben aber auch Verbesserungsvorschläge.

Quelle: Hartung

Gehrden. In der Weihnachtszeit darf es auch mal den einen oder anderen Wunsch geben – auch für die Besucher des Jugendpavillons (Jupa). „Ich würde mich freuen, wenn wir mehr Sitzgelegenheiten haben. Außerdem hoffe ich, dass wieder die Theke in Betrieb genommen wird. Seit fast drei Jahren warten wir da schon drauf“, sagt Melina. Speisen und Getränke kaufen zu können, sei für die Jugendlichen wichtig, meint die 15-Jährige. Das findet auch Dennis. „Sonst müssen wir uns etwas im Supermarkt kaufen, und dort ist es natürlich teurer als hier“, sagt der 15-Jährige. „Den Verkauf an der Theke vermissen wir alle.“ Dennoch ist er zufrieden mit dem Angebot im Jugendpavillon. „Es ist fast perfekt.“

Auch Mamed kommt fast täglich in den Jupa – außer sonntags und montags, dann hat die Freizeiteinrichtung geschlossen. „Die sportlichen Möglichkeiten mit Tischtennis und Billard sind super. Aber ich bowle auch sehr gern“, sagt der 15-Jährige – ist sich aber bewusst, dass im Jupa keine Bowlingbahn entstehen wird. „Aber vielleicht können wir ja mal alle gemeinsam in ein Bowling-Center gehen.“

Wenige Sekunden später springt Mamed auf und geht zu zwei kleinen Jungen, die vor dem Computer-Bildschirm sitzen. Was war los? „Ich habe ihnen gesagt, dass es verboten ist, am PC zu essen oder zu trinken“, sagt er. Die Jupa-Nutzer schützen  das Inventar, dazu gehören auch Tischtennisplatte und Billardtisch. „Die freizeitlichen Angebote sind gut“, findet Philipp (17). Was aber noch fehlt, ist nach Meinung von Torben das Publikum. „Man müsste einfach mehr Werbung für den Jupa machen, vielleicht auch mit Flyern an den Schulen“, sagt der 16-Jährige.

Von Stephan Hartung

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