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Wechsel des 
Kita-Standorts 
ist vertagt

Gehrden Wechsel des 
Kita-Standorts 
ist vertagt

Der langfristig notwendige Umzug der Kindertagesstätte (Kita) Dammstraße in ein größeres Gebäude ist vorerst vertagt. Die Stadt Gehrden und die Margarethenkirchengemeinde haben den Ende Juli auslaufenden Pachtvertrag verlängert.

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Standort vorerst sicher: Eltern können ihre Kinder mindestens noch ein weiteres Jahr lang nach der Betreuungszeit aus dem Kindergarten im alten Pfarrhaus an der Dammstraße abholen. Die Stadt plant nur langfristig einen Standortwechsel. Und die Kirche bemüht sich nach eigenen Angaben derzeit auch nicht um einen Verkauf ihres ungenutzten Grundstücks hinter der Freifläche der Einrichtung (Bild unten)

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Es ist kein Geheimnis: Vom Landesrechnungshof hat die Kommune schon einmal eine behördliche Rüge wegen der Kita Dammstraße bekommen. „Die Einrichtung ist zu klein für die Betreuungsanforderungen“, räumt Gehrdens Bürgermeister Cord Mittendorf ein. Trotzdem: Der notwendige Standortwechsel sei nur langfristig geplant und notwendig, versichert der Bürgermeister und verweist auf die Vertragsverlängerung.

Die Kita Dammstraße ist seit der Eröffnung 1996 im alten Pastorenhaus der Margarethenkirchengemeinde untergebracht. Der Pachtvertrag mit einer Laufzeit von zuletzt zehn Jahren läuft zwar Ende Juli aus, wurde aber um ein Jahr verlängert. „Solange von keiner Partei gekündigt wird, verlängert sich der Kontrakt jetzt nach dem Ende der Laufzeit jeweils für ein Jahr“, sagt Mittendorf.

Er lobt die guten Gespräche mit der Kirche. „Die Stadt steht auch weiterhin in engem Kontakt mit der Kirche. Da wird auch künftig niemand kurzfristig vor vollendete Tatsachen gestellt“, sagt er. Ohne Zweifel: Von dem neuen Vertragsverhältnis profitieren beide Seiten. Die Stadt kann nun Jahr für Jahr über den langfristig fälligen Standortwechsel entscheiden. „Da gibt es Ideen, aber das sind alles ungelegte Eier“, sagt der Bürgermeister. Für die Kirche verbessern sich mit den Jahresverträgen möglicherweise die Bedingungen für einen Grundstücksverkauf.

Hintergrund: An das Freigelände der Kita grenzt eine derzeit ungenutzte etwa 1000 Quadratmeter Fläche, auf der bis vor einigen Jahren noch zwei Schrebergärten untergebracht waren. Vor etwa acht Jahren hatte die Kirche den Besitzern aber gekündigt, um das Areal als Bauland zu verkaufen. Das ist jedoch bis heute nicht passiert.

Spekulationen, mit einer Erweiterung der Fläche um das derzeitige Grundstück des Kindergartens bessere Vermarktungsbedingungen zu erzielen, erteilt die Gemeinde eine Absage. Die Kirchenvorstandsvorsitzende Dorothea von Schlotheim will bezüglich der Freifläche über mögliche Zukunftspläne zwar keine Auskünfte geben. Ein Verkauf des Grundstücks sei derzeit jedoch nicht geplant, sagt sie.

Gehrdens Bürgermeister befürchtet auch keine bösen Überraschungen vor dem langfristig erforderliche Kita-Umzug. „Die Kirche weiß, dass wir den Standort für die Betreuungsplätze noch dringend benötigen“, sagt Mittendorf. In der Kita Dammstraße werden zurzeit 50 Jungen und Mädchen betreut. Zum Betrieb gehört auch noch ein zweiter Standort an der Parkstraße mit 15 Krippenkindern. Im Kreis der acht Mitarbeiter wird die Vertragsverlängerung mit Freude aufgenommen. „Für uns und die Kinder ist es schön, dass wir vorläufig an dem tollen Standort bleiben können“, sagt eine Erzieherin.

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Standort vorerst sicher: Eltern können ihre Kinder mindestens noch ein weiteres Jahr lang nach der Betreuungszeit aus dem Kindergarten im alten Pfarrhaus an der Dammstraße abholen. Die Stadt plant nur langfristig einen Standortwechsel. Und die Kirche bemüht sich nach eigenen Angaben derzeit auch nicht um einen Verkauf ihres ungenutzten Grundstücks hinter der Freifläche der Einrichtung (Bild unten)

Quelle: Ingo Rodriguez
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