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Wie soll die Innenstadt belebt werden?

Gehrden Wie soll die Innenstadt belebt werden?

Wir haben die Parteien in Gehrden vor der Kommunalwahl am 11. September zu den wichtigsten Themen befragt. Heute geht es darum, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, um die Innenstadt zu beleben.

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Der Wochenmarkt am Donnerstag sorgt seit Jahren für eine Belebung der Gehrdener Innenstadt.

Quelle: Nils Oehlschläger

Gehrden. Henner Bechtold (CDU): "Unsere Innenstadt muss Mittelpunkt der Begegnung werden. Nötig sind mehr Begrünung, viele Sitzgelegenheiten, Spielflächen für Kinder, mehr Parkmöglichkeiten und kostenfreier drahtloser Internetzugang. Wir brauchen die nachhaltige Ansiedlung von Einzelhändlern, Dienstleistern, Handwerk und Gastronomie. Wir regen die Gründung einer Standortgemeinschaft unter Federführung der Verwaltung und des Bürgermeisters an, in der neben dem Einzelhandel und der Verwaltung auch die Immobilienbesitzer, Projektentwickler und Investoren an einem Tisch sitzen."

Henning Harter (SPD): "Bezüglich der Belebung der Innenstadt sind wir bereits auf einem guten Weg. Mithilfe der Finanzierung durch Bund, Land und Stadt ist ein umfassendes Innenstadtsanierungskonzept erstellt worden, das Schritt für Schritt umgesetzt wird. Für die Bürger sollten Plätze vorgesehen werden, an denen man sich generationsübergreifend treffen kann. Ein ungezwungenes Miteinander muss das Ziel sein. Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Wochenmärkte und die Gastronomie. Sie sorgen maßgeblich für eine lebendige Innenstadt und stärken und unterstützen auch die Einzelhändler. Des Weiteren wird ein öffentliches WLAN-Netz angeboten werden. Kulturelle Aktivitäten jeder Art sollten gefördert werden, um verschiedene Zielgruppen zu animieren, Zeit in der Innenstadt zu verbringen."

Eva Kiene-Stengel (Bündnis 90/Die Grünen): "Einzelhandel in kleiner Größenordnung muss unbedingt angesiedelt werden – gut können die Leerstände genutzt werden. Wohnen, Kinderbetreuung, Kunst, Kultur und Kulinarik müssen gewährleistet sein, um die Innenstadt zu beleben. Hier möchte ich das von mir favorisierte „Mehrgenerationenhaus“ in der ehemaligen Bäckerei Gehrke nennen, welches einige der oben genannten Funktionen bieten könnte. Die Innenstadt muss fußläufig, möglichst barrierefrei, gut angebunden sein und auch Grünflächen müssen Bürgern zur Verfügung stehen."

Andreas Kusche (FDP): "Die ausgewogene Mischung aus Wohnen und Gewerbe muss erhalten bleiben und ausgebaut werden. Dazu gehört auch der Erhalt der Wochenmärkte. Für uns ist es auch wichtig die Parkflächen zu erweitern. Die Geschäfte müssen bequem und schnell erreicht werden können. Die von uns angeregte Aufhebung der Parkzeitbegrenzung ab 15 Uhr hat sich bewährt und ist beizubehalten."

AfD: "Wir sind noch nicht in die Stadtverwaltung involviert, somit kann keine Aussage gemacht werden."

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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