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Windenergie: 1000 Meter zu Wohnhäusern

Gehrden/Wennigsen Windenergie: 1000 Meter zu Wohnhäusern

Die CDU fordert einen Mindestabstand von 1000 Metern zu technisch aufgerüsteten Windenergieanlagen. Dabei erhalten die Gehrdener Christdemokraten Unterstützung von ihren Parteikollegen in der Region Hannover.

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Symbolbild

Quelle: Patrick Pleul

Gehrden/Wennigsen. Nach dem Willen des CDU-Stadtverbandes Gehrden und der CDU in der Region Hannover soll der Abstand zwischen sogenannten repowerten Windkraftanlagen und Wohnhäusern mindestens einen Kilo
meter betragen. Dies soll im Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) festgeschrieben werden.

Auf dem Regionsparteitag der CDU am Sonnabend auf dem Schützenplatz in Hannover ist ein gleichlautender Antrag von elf Stadt- und Gemeindeverbänden im Umland der Landeshauptstadt mit großer Mehrheit verabschiedet worden. Die Forderung wurde auch ins Kommunalwahlprogramm der Christdemokraten in Gehrden und in der Region aufgenommen. „Gemeinsam mit der CDU Barsinghausen, Ronnenberg und Wennigsen haben wir uns auf dem Regionsparteitag erfolgreich für eine klare Positionierung zum Schutz der Anwohner eingesetzt“, sagt der Gehrdener CDU-Spitzenkandidat Thomas Spieker.

Windräder mit viel zu geringem Abstand zur Bebauung bedeuteten Schlagschatten und weitere Störungen durch Blinklichter und Geräusche. „Das sind keine Peanuts für die betroffenen Anwohner“, betont der Gehrdener. Er frage sich, warum die rot-grüne Mehrheit in der Regionsversammlung – dort wird über das RROP entschieden – Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation zum gesundheitsbewussten Abstand von Megawindrädern
zu Wohnanlagen ignoriere, die 2000 Meter betragen.

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