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Sollen neue Baugebiete ausgewiesen werden?

Gehrden Sollen neue Baugebiete ausgewiesen werden?

Wir haben die Parteien in Gehrden vor der Kommunalwahl am 11. September zu den wichtigsten Themen befragt. Diesmal geht es um die mögliche Ausweisung von weiteren neuen Baugebieten.

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Sollen in Gehrden neue Baugebiete ausgewiesen werden?

Quelle: Arne Dedert

Gehrden. Heinrich Meinecke (CDU): "In der Kernstadt und in fast allen Ortschaften sind Wohngebiete in die Fläche realisiert worden oder bereits in Planung. Aufgrund der dadurch verursachten Aus- beziehungsweise sogar Überlastung der Infrastruktur sollte in den nächsten Jahren kein weiterer massiver Bau in die Fläche geschehen. Die Erneuerung und Sanierung der Wohnhäuser im Altbestand aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren und früher sollte Vorrang haben."

Stephan Schmidt (SPD): "Mit Gehrden Ost haben wir einen weiteren Schritt getan, um die Nachfrage nach Grundstücken zu decken. Es ist wichtig, den in Gehrden lebenden Menschen und den Neubürgern Bauraum zu bieten. Trotzdem ist es wichtig, auf die Infrastruktur bezüglich Schulen, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten oder ärztlicher Versorgung zu achten, um erforderliche Investitionen rechtzeitig zu planen. Es besteht zudem dringend Bedarf, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen."

Eva Kiene-Stengel (Bündnis 90/Die Grünen): "Nein. Ich möchte die natürliche Umwelt erhalten, orientiere mich an der Klimakonferenz und will Umweltschutz zugunsten der folgenden Generationen praktizieren. Ich setze mich ein für den Ausbau des ökologischen Landbaus, nicht für weitere Bauflächen. Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum für alle Bürger.Ich plädiere für eine innere Verdichtung entsprechend des Programmes „Bauen im Bestand“ und unserer kommunalen ökologischen Bauleitplanung."

Andreas Kusche (FDP): "Die Entwicklung von weiteren Neubaugebieten ist erforderlich. Als interessante Entwicklungsfläche sehe ich das seit Jahren im Gespräch stehende Vorwerkgelände. Bezüglich der Ortschaften ist für uns das Votum des Ortsrates Entscheidungsgrundlage."

AfD: "Nein, da die Belastungen der Stadt zu groß werden.Kostenaufkommen in der jetzigen Schuldensituation."

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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