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14 KGS-Lehrer an fünf Grundschulen abgeordnet

Hemmingen-Westerfeld 14 KGS-Lehrer an fünf Grundschulen abgeordnet

14 Lehrer der Hemminger KGS werden ab nächster Woche bis Ende Juli 2018 an bestimmten Tagen in der Woche an Grundschulen in der Region Hannover unterrichten. Sie gehören zu den Pädagogen, die abgeordnet worden sind.

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Die KGS in Hemmingen-Westerfeld.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen. An der KGS mit insgesamt 1600 Schülern und 135 Lehrern sollen deswegen aber keine Stunden ausfallen, erläuterte Schulleiter Dieter Driller-van Loo auf Anfrage dieser Zeitung. Die KGS-Lehrer werden Überstunden machen, um die Lücken im Stundenplan zu füllen.

Der Elternrat der KGS kündigte an, er werde die Stundentafel sehr genau verfolgen. „Wir gehen davon aus, dass sich die Lage im Februar 2018 etwas entspannen wird“, sagte Vorsitzender Thorsten Langner. Dann solle die Unterrichtsversorgung an den Grundschulen besser werden. „Prinzipiell haben wir für Abordnungen Verständnis“, sagte Langner. Das Ministerium habe jedoch erst in den Sommerferien über die genaue Wochenstundenzahl informiert. Da war an der Hemminger KGS die Planung fürs nächste Schuljahr längst abgeschlossen. Langner kritisierte den „Verschiebebahnhof“ und sagte: „Es hat sich herausgestellt, dass die Abordnungen viel zu pauschal waren.“ War anfangs an der Hemminger KGS von 141 Wochenstunden die Rede, sind es nach dem neuesten Stand 75.

Driller-van Loo erklärte, dass die neun Lehrerinnen und fünf Lehrer an insgesamt fünf Grundschulen in Laatzen-Mitte, Ronnenberg und Weetzen tätig sein werden sowie in Hannover in Kleefeld und im Heideviertel - bis auf einen alle an einem Vormittag in der Woche. Ein Lehrer arbeitet an zwei Vormittagen an der Grundschule. Landesweit sind etwa 170 Lehrer im Umfang von rund 1000 Stunden abgeordnet.

An der Hemminger KGS hatten sich nicht genügend Freiwillige gefunden. Da sich der dortige Personalrat gegen die Abordnung ausgesprochen hatte, hat letztlich die Landesschulbehörde darüber verfügt. Driller-van Loo sagte, die Lage habe sich gegenüber dem Schulstart Anfang August etwas entspannt. Trotzdem sei es viel Arbeit gewesen die Lücken im Stundenplan der KGS zu stopfen. Er betonte: „Wir machen jetzt unseren Job mit den Grundschulen zusammen. Alle, die gehen, gehen mit einem hohen pädagogischen Anspruch.“ Das Auswahlverfahren an der KGS sei „zu jedem Zeitpunkt transparent“ gewesen. Bei den Abordnungen habe es eine „kooperative Absprache“ mit den Grundschulen gegeben. Driller-van Loo kündigte an, er werde nächste Woche jeden Kollegen einmalig zu seinem neuen Einsatzort begleiten und ihn vorstellen.

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