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250 Gratulanten feiern die Bürgerstiftung

Hemmingen 250 Gratulanten feiern die Bürgerstiftung

Der Verein Heuhüpfer aus Hiddestorf hat den ersten Ideenwettbewerb der Bürgerstiftung Hemmingen gewonnen. Den Preis in Höhe von 2000 Euro übergab die Stiftung am Sonnabend vor 250 Besuchern während einer Feier im Forum der KGS in Hemmingen-Westerfeld.

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Eindrücke von der Geburtstagsfeier der Bürgerstiftung Hemmingen in der KGS.

Quelle: Stephanie Zerm

Hemmingen. Es war die bisher größte Veranstaltung der Bürgerstiftung in ihrer zehnjährigen Geschichte. Anlässlich des runden Geburtstages hatte sie zu einer Feier in die KGS eingeladen. Die zweistündige Feier im Überblick:

Grußwort: Bürgermeister Claus Schacht würdigte die Bürgerstiftung als "Leuchtturmprojekt" für die Stadt, durch die viele gute Projekte überhaupt erst möglich geworden seien. "Heute zeigt sich, dass sich die Mühen und Anstrengungen der Anfangszeit gelohnt haben", sagte Schacht, der beispielhaft unter anderem den Aufbau einer Mediathek für die Hemminger Schulen und die regelmäßige Literaturstunde im Rathaus nannte.

Kreativer Wettbewerb: Die Bürgerstiftung hatte erstmals einen Ideenwettbewerb für kreative Projekte in Hemmingen ausgeschrieben. Das Siegerprojekt "Mit Grabgabe und Kochlöffel" des Vereins Heuhüpfer aus Hemmingen wird mit 2000 Euro gefördert. Dabei sollen auf dem Kinderacker künftig Kinder und Senioren zusammengeführt werden, um voneinander zu lernen. Zudem erhielt das Projekt ebenso 200 Euro als Anerkennungsprämie wie die beiden anderen Preisträger: das Projekt "Rom im Blick", mit dem eine Infotafel samt Ruhebank am Römerlager in Hemmingen unterstützt werden soll, und ein Netzwerk für jugendliche Auszubildende.

Der Blick zurück: Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Gerhard Bubel blickte während der Feier auf zehn Jahre Bürgerstiftung zurück. Dabei konnte er unter anderem beeindruckende Zahlen nennen: Hatte die Stiftung bei ihrer Gründung durch 46 Mitglieder ein Kapital vonetwa 140 000 Euro, sind es inzwischen fast 600 000 Euro. Auf Stellwänden informierte die Stiftung am Rande der Feier über ihre Arbeit. Zu den jüngsten Projekten gehört die Instandsetzung und Pflege des Obstbaumlehrpfades zwischen Wilkenburg und Harkenbleck. 

Vortrag: HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt widmete sich in seinem Festvortrag unter dem Titel „Wie reden wir eigentlich miteinander?“ den Veränderungen in der öffentlichen Kommunikation im laufenden Medienwandel. "Die Informationen erreichen uns inzwischen nahezu überall", sagte er und sprach in diesem Zusammenhang von einer Verrohung der Kommunikation auf vielen digitalen Kanälen. Dadurch ergäben sich für die Bürger völlig neue Herausforderungen und die große Aufgabe, anderen Menschen wieder mehr zuzuhören.

Neues Logo: Die Stiftung hat sich ein neues Logo zugelegt. Es zeigt sieben unterschiedlich farbige Kreise, die sich teilweise überschneiden. Es löst das alte Logo ab, das einen Baum zeigt.

Schöne Musik: Das Ensemble Prima Vista Brass der Musikschule Hemmingen eröffnete die Feier. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung spielten Milena Hoge an der Harfe und das Saxofonensemble mit Preisträgern des Jugendprämienfonds. Alle Musiker waren in den vergangenen zehn Jahren von der Stiftung gefördert worden.

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Von Stephanie Zerm und Björn Franz

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