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80 Grundstücke an der Bockstraße sind verkauft

Arnum 80 Grundstücke an der Bockstraße sind verkauft

Eines der größten Bauprojekte in der Stadt hat begonnen. Bagger auf dem 5,7 Hektar großen Areal an der Bockstraße in Arnum sind im Einsatz. Von den 89 geplanten Baugrundstücken sind 80 verkauft.

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Die Bauarbeiten für das Mehrgenerationenprojekt in Arnum beginnen.

Quelle: Tobias Lehmann

Hemmingen. Das Konzept des Wohnens für alle Bedürfnisse und Zielgruppen sei in Norddeutschland einzigartig. So beschreibt es Patrick Glaser, geschäftsführender Gesellschafter der Bauträgergesellschaft GlaserProjektInvest (GPI). „Alle Straßen, Wege, Plätze und Grünanlagen werden wir seniorengerecht und barrierefrei gestalten - ebenso wie die Wohnungen in den fünf Mehrfamilienhäusern und dem Quartiershaus“, sagt er. Im Quartiershaus sollen unter anderem ein Altenpflegeheim mit 89 Plätzen, eine Kinderkrippe und kleinere Geschäfte untergebracht werden.

Insgesamt wird auf dem Areal bis Ende 2017 für mehr als 50 Millionen Euro eine Nettowohnbaufläche von 42 000 Quadratmetern erschlossen. Doch wer dort ein Grundstück erwerben will, muss sich beeilen. Von den 89 geplanten Grundstücken sind 80 an Privatpersonen und Bauträgergesellschaften verkauft.

Laut Dietmar Juschkewitz, städtischer Leiter der Abteilung Tiefbau, werden bis zum Frühjahr 2015 zunächst die Regen- und Schmutzwasserkanäle verlegt. Anschließend werde der Bau der Häuser beginnen. Die Baustelle wird ausschließlich über die Bockstraße erschlossen. „Dort werden zahlreiche Lastwagen an- und abfahren. Die Belastung für die Anwohner lässt sich nicht vermeiden“, sagt er.

Immerhin gibt es einen kleinen Trost: Nach Beendigung der Bauzeit, soll die Bockstraße saniert werden. „Die Anlieger müssen dafür keine Beiträge zahlen. Das fällt in den Bereich Straßenunterhaltung“, sagt Juschkewitz. Für Schäden, die während der Bauarbeiten an der Straße auftreten und behoben werden müssen, komme der Baulastträger auf.

Das gesamte Areal wurde bereits im vergangenen Jahr auf mögliche archäologische Funde untersucht. Laut Juschkewitz sei auf rund einem Viertel der Fläche im südöstlichen Bereich mit historischen Artefakten zu rechnen. Ein Fachmann wird die Arbeiten deshalb in den nächsten Wochen begleiten.

Der symbolisch erste Spatenstich ist laut der GPI nach den Sommerferien geplant.

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