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Ab 2017 soll alles größer und moderner werden

Hemmingen Ab 2017 soll alles größer und moderner werden

Auf diesen Tag hat die Ortsfeuerwehr Arnum lange gewartet. Ein Architekturbüro stellte den Entwurf für das neue Gerätehaus vor, und der städtische Feuerschutzausschuss befürwortete das Vorhaben einstimmig. Das Ratsvotum am 15. Oktober steht zwar noch aus, dürfte aber als Formsache gelten.

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Die Zufahrt müssen sich Helfer, die zum Gerätehaus eilen, mit jenen teilen, die schon zum Einsatz fahren. Über der Fahrzeughalle rechts ist die frühere Hausmeisterwohnung zu sehen.   Zimmer

Quelle: Andreas Zimmer

Arnum. Das Gerätehaus ist in die Jahre gekommen und zu klein geworden. Mangels Kabinen müssen sich zum Beispiel bislang Frauen und Männer vor den Fahrzeugen umziehen. Das soll anders werden. Herwig Krause vom Architekturbüro „schäfer krause schulz“ in Hannover erläuterte den Entwurf am Mittwochabend vor dem Feuerschutzausschuss im Arnumer Gerätehaus.

Im ersten Bauabschnitt im Jahr 2017 soll ein Anbau westlich der Fahrzeughalle entstehen mit Platz für Umkleiden und Sanitärbereiche. Zudem werden unter anderem 30 Autoparkplätze geschaffen und zwei Zufahrten angelegt. Zurzeit teilen sich Feuerwehrmitglieder, die zum Gerätehaus eilen, die Zufahrt mit denen, die bereits zum Einsatz unterwegs sind.

Der Umbau des oberen Stockwerks folgt in einem zweiten Abschnitt. Dort ist unter anderem vorgesehen die Küche zu vergrößern und Büros einzurichten. Allerdings muss das Ehepaar in der ehemaligen Hausmeisterwohnung in der ersten Etage ausziehen. Krause machte deutlich: „Ohne diese 60 bis 70 Quadratmeter als Reserve wäre das alles nicht machbar.“ Durch den Anbau und die Umgestaltung kann die Feuerwehr nicht mehr 490 Quadratmeter an Flächen nutzen, sondern 675 Quadratmeter.

Der Plan für einen Neubau wurde angesichts der Kosten in Höhe von 1,87 Millionen Euro verworfen. Die Ausgaben für Sanierung und Anbau belaufen sich auf schätzungsweise 1,1 Millionen Euro. „Das ist aber noch eine ungenaue Summe“, betonte Krause. Die Feuerwehr befürwortet den Entwurf, auch wenn sich aus Kostengründen nicht alle Wünsche verwirklichen ließen.

Die Rasenfläche im Osten des Geländes bleibt frei. Sollte ein Fahrzeug noch breiter werden und später nicht mehr in die vorhandene Halle passen, könnte Krause zufolge auf dieser Fläche eine weitere Fahrzeughalle entstehen.

Von Andreas Zimmer

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