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Region prüft Busanbindung für den Friedhof

Hemmingen-Westerfeld Region prüft Busanbindung für den Friedhof

Jan Dingeldey (CDU), Regionsabgeordneter aus Hemmingen, fordert die Anbindung des Friedhofs in Hemmingen-Westerfeld an eine Buslinie. Die Region Hannover will dies erneut prüfen. Vor zwei Jahren hatte sie einen ähnlichen Antrag schon einmal abgelehnt.

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Nicht mit dem Bus erreichbar: Der Friedhof in Hemmingen-Westerfeld.

Quelle: Tobias Lehmann

Hemmingen-Westerfeld. Der Friedhof liegt zwischen den Haltestellen Weetzener Landstraße und Dorfstraße, die von den Buslinien 363 und 366 angefahren werden. Beide Haltestellen sind von dem Friedhof mehrere hundert Meter entfernt. "Für weniger mobile Menschen ist das ein großes Problem", erläutert Dingeldey, der auch Ratsherr in Hemmingen ist. Aus seiner Sicht müsse es möglich sein, den Friedhof mehrfach am Tag anzufahren. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Regionsfraktion fordert die Regionsverwaltung deshalb auf, "die Optionen zu prüfen und einen bürgernahen Vorschlag zu entwickeln".

Vor zwei Jahren war ein ähnlicher Vorschlag der Hemminger Verwaltung bereits gescheitert. Laut Regionssprecherin Sonja Wendt hatte die damalige Entscheidung folgende Gründe: Die Erfahrungen haben gezeigt, dass die "Fahrgastnachfrage zu Zielen wie Friedhöfen als gering einzuschätzen" ist. In Hemmingen müsste die Anbindung über die Linie 363 erfolgen, die zurzeit über die Berliner Straße führt. Dort werde die Zahl der Fahrgäste höher eingeschätzt, als wenn der Bus über die Weetzener Landstraße zum Friedhof fährt. Zudem wäre die Strecke für den Bus länger, womit die Finanzierung der Linie auch teurer wäre. Ob diese Einschätzung aktuell noch gilt, soll zum Fahrplanwechsel 2018 erneut geprüft werden.

Dingeldey hat noch einen weiteren Antrag für die Regionsverwaltung formuliert. Die in Wilkenburg haltenden Buslinien 350 und 365 sollen in ihrer Taktung besser aufeinander abgestimmt werden. Bisher hielten beide Linien fast zeitgleich in Wilkenburg. Besser wäre eine Taktung mit einem Abstand von jeweils 30 Minuten. "Da die 365 auch mit der S-Bahn abgestimmt werden muss, wird diese Taktung wohl nicht auf die Minute möglich sein. Doch wenn die Vorgabe grob erreicht wird, wäre das für die Wilkenburger eine enorme Verbesserung", sagte Dingeldey.

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