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Abschied mit Tränen und Humor

KGS Hemmingen Abschied mit Tränen und Humor

140 Abiturienten der KGS Hemmingen sind am Freitag bei einer Festveranstaltung in der hannoverschen Pauluskirche verabschiedet worden. Die Schule hat keinen ausreichend großen Raum für eine solche Feier.

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140 junge Leute auf dem Weg in den nächsten Lebensabschnitt: Die Pauluskirche ist fast bis auf den letzten Platz gefüllt.

Quelle: Tobias Lehmann

Hemmingen. „Werdet keine Marionetten und auch keine Marionettenspieler. Brennt, aber verbrennt nicht.“ Mit diesen Worten und einer kleinen Träne im Augenwinkel verabschiedete gestern KGS-Schulleiter Dieter Driller-van Loo rund 140 Abiturienten in der Pauluskirche in Hannover. „Für eine Feier dieser Größe haben wir in der Schule keinen Platz“, begründete Driller-van Loo die Ortswahl.

Dem Anlass der Feier angemessen waren die Emotionen entsprechend groß. Die stellvertretende Bürgermeisterin Doris Linkhoff wünschte den Schülern alles Gute auf ihrem Weg. „Die ganze Stadt Hemmingen feiert Sie“, sagte sie zu den Schülern. Auch ihr kamen kurz die Tränen, als sie darauf hinwies, dass auch ihre Enkelin unter den Abiturienten ist.

Lustig ging es in den Abschiedsworten von gleich vier Schülern zu. So bezeichnete ein Abiturient mit Ironie in der Stimme den Abi-Jahrgang als eine Familie aus Leistungssportlern und Leistungsschwänzern, während seine Mitschülerin einfach nur sagte: „Zwölf Jahre Schule - wow!“ Die Schüler lobten das Engagement der Lehrer, die auch außerhalb des Unterrichts immer ein offenes Ohr gehabt hätten. Besondere Ehrungen sprach der Förderverein der Schule unter anderem den beiden Schülerinnen mit der Abiturnote 1,0 aus: Annika Hillert und Katja Oppermann.

Driller-van Loo ging in seiner Rede auch auf die Veränderungen ein, die die Schüler jetzt erwarten werden. Doch Veränderungen, das habe auch er erst im Erwachsenenleben begriffen, seien der Normalzustand. So sei das Abiturthema in Musik in diesem Jahr zum Beispiel ein Lied von den Beatles gewesen - was vor 50 Jahren noch undenkbar gewesen sei. Die Schulband Kea spielte schließlich gemeinsam mit Driller-van Loo, der den Gesang beisteuerte, zum Abschied passend das Beatles-Stück „Hello, Goodbye“.

von Tobias Lehmann

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