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Ampel soll Rückstaus vermeiden

Arnum Ampel soll Rückstaus vermeiden

Der Ortsausgang von Arnum in Richtung Ohlendorf wird, wenn die B-3-Umgehung 2019 fertig ist, vollkommen anders aussehen als heute. Es gibt Auf- und Abfahrten zur neuen Trasse und eine Ampel. Doch wird es wegen einer fehlenden Abbiegespur in Spitzenzeiten zu Rückstaus kommen?

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Am Ortsrand von Arnum soll ein Knotenpunkt zur B3 entstehen. Das Bild zeigt die Straße aus Richtung Ohlendorf, gespiegelt auf einem Autodach.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen. Teilnehmer der Versammlung zur Flurbereinigung am Dienstagabend in der Aula der Grundschule Hemmingen-Westerfeld aber kritisierten, dass es aus Richtung Ohlendorf keine Linksabbiegespur gibt. Sie befürchten daher zum morgendlichen Berufsverkehr und am Feierabend Rückstaus.

Marc Oliver Meng, Ingenieur bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, entgegnete, Rückstaus seien zwar nicht auszuschließen. Doch an dem Knotenpunkt werde eine Ampel installiert. „Sie wird so geschaltet sein, dass der Verkehr morgens in Richtung Hannover oder nachmittags aus Richtung Hannover keinen Gegenverkehr hat, also frei abfließen kann.“

Die Kritik sei der Landesbehörde nicht neu. Sie habe sich deshalb bei einem Planungsbüro im Hinblick auf die Verkehrsprognosen nochmal abgesichert, erklärte Meng. Sie wolle kein Geld ausgeben, wenn es nicht unbedingt nötig sei. Teilnehmer der Versammlung gaben auch den Verkehr in Richtung Deister zu bedenken, der sich dann auf der Hauptstraße zwischen Arnum und Ohlendorf stauen könnte.

Dirk Wulkopf, Vorstandsvorsitzender der Teilnehmergemeinschaft Arnum-Hemmingen, erläuterte, die Linksabbiegespur sei auch Thema im Vorstand gewesen. Für eine Änderung sei es zu spät und die Flurbereinigung nicht der geeignete Anlass.

Meng sagte, möglicherweise nutzen Ortskundige Schleichwege über die Strecke Ohlendorf-Devese. Diese ist, wenn die B-3-Umgehung fertig ist, allerdings keine Kreisstraße mehr wie heute, sondern Axel Schedler zufolge teils städtische Straße und teils Wirtschaftsweg. Schedler ist Fachbereichsleiter in der Stadtverwaltung. Die Straße werde auf 4,75 Meter zurückgebaut und der Wirtschaftsweg für den Anliegerverkehr freigegeben. Dort befinden sich unter anderem das Café Webstuhl, der Waldkindergarten und der Parkplatz für Spaziergänger im Bürgerholz. „Das Risiko des Durchgangsverkehrs halten wir für gering“, sagte Schedler. „Wer nach Hannover fahren will, nimmt die B3-neu, das ist komfortable.“

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