Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Kritik an zu vielen Kies-Transportfahrten

Wilkenburg/Arnum/Harkenbleck Kritik an zu vielen Kies-Transportfahrten

Weniger Lastwagenfahrten, Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt Wilkenburg und das Erstellen eines Staubgutachtens: Das sind nur einige der Forderungen von CDU, Bündnisgrüne und DUH zum geplanten Kiesabbau in Wilkenburg. Mit dem gemeinsamen Antrag wollen sie die Stellungnahme der Stadt ergänzen.

Voriger Artikel
Open-Air-Festival mit Bands und Feuershow
Nächster Artikel
Erweiterte Krippe ist jetzt offiziell eröffnet

Auf den Feldern vor Wilkenburg soll Kies abgebaut werden. Zimmer

Quelle: Andreas Zimmer

Wilkenburg/Arnum/Harkenbleck. Der Rat der Stadt soll in seiner Sitzung am nächsten Donnerstag eine erweiterte Fassung beschließen, fordert die Ratsallianz. Sie greift damit Kritik und Anregungen aus der Bevölkerung auf. „Es gilt jetzt, alle Argumente zusammen zu tragen“, macht CDU-Fraktionschef Ulff Konze deutlich. Der Antrag enthält auch Forderungen für den Fall, dass der Kiesabbau ab nächstem Jahr genehmigt wird.

Nach der Sitzung des Fachausschusses Ende September mit mehr als 60 Zuhörern und Kiesabbaugegnern hatte die Stadtverwaltung ihren zwölfseitigen Entwurf der Stellungnahme um eine Seite ergänzt. Sie lehnt den Abbau grundsätzlich ab. Mit den Ergänzungen der Ratsallianz hat das Papier mittlerweile 18 Seiten.

Diese hat errechnet, dass alle sechs Minuten pro Tag ein leerer Lastwagen kommt oder mit Kies wegfährt. CDU, Grüne und DUH fordern, dass es täglich insgesamt nicht mehr als 40 Lastwagenfahrten sein dürfen und schon um 15.30 Uhr Schluss ist und nicht erst um 20 Uhr. Für die Zufahrt zu drei Abbaugebieten solle nicht ein bestehender Wirtschaftsweg genommen werden. Vielmehr wäre eine neue Straße zwischen Harkenbleck und Arnum zur B3-Ortsumgehung zu bauen.

Ein anderer Kritikpunkt ist der Schallschutz. So sei unberücksichtigt geblieben, dass das Kieswerk etwa im dritten Jahr von Wasser umschlossen ist und dass Wasser den Schall anders reflektiert als Boden. Zu den weiteren Forderungen gehören beispielsweise Untersuchungen, ob Feldhamster in dem Gebiet leben.

Von Andreas Zimmer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Hemmingen
doc6slnq62pps81faop4l5g
Kaninchen suchen ein neues Zuhause

Fotostrecke Hemmingen: Kaninchen suchen ein neues Zuhause