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An der B3 sollen 48 neue Mietwohnungen entstehen

Arnum An der B3 sollen 48 neue Mietwohnungen entstehen

Auf dem Gelände der Alten Schmiede an der Bundesstraße 3 in Arnum sollen mehr Wohnungen entstehen als noch vor wenigen Monaten geplant. 48 Mietwohnungen sind es mittlerweile.

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Die frühere Gaststätte an der B3 soll abgerissen werden.

Quelle: Andreas Zimmer

Arnum. Im April hieß es noch, ein Investor baue dort 31 Wohnungen. „Das Grundstück ist an einen anderen Investor verkauft worden, daher hat sich das Bebauungskonzept geändert“, erläutert Axel Schedler, Fachbereichsleiter in der Stadtverwaltung. Läden solle es dort nun nicht mehr geben. Die ehemalige Gaststätte wird abgerissen.

So soll der Gebäudekomplex aussehen: Nach dem aktuellen Planentwurf wird er in U-Form errichtet und ist mehr als 50 Meter lang. Laut Architekturbüro in Hannover ist der Neubau barrierefrei, sechs Wohnungen sind behinderten-, also rollstuhlgerecht. Als Gebäude mit hellem Putz und dunkel gedecktem Ziegeldach soll sich die Architektur an den Häusern in der Umgebung orientieren. Die vorgesetzten Laubengänge werden von Stützen gehalten. Zur B3 hin hat das Haus drei Stockwerke, die beiden anderen Gebäude vier Etagen.

So sollen die Wohnungen aussehen: Die Ein- und Zweizimmer-Wohnungen sind vergleichsweise klein. 32 Wohnungen sind jeweils 45 Quadratmeter groß und der Rest 60 Quadratmeter. Alle Wohnungen haben einen Balkon sowie Küche und Badezimmer mit Tageslicht und können direkt belüftet werden. Die Kaltmiete beträgt voraussichtlich 5,60 pro Quadratmeter. Mieter sollen vorwiegend ältere Menschen sein, die wegen ihres niedrigen Einkommens einen entsprechenden Berechtigungsschein vorweisen müssen. Der Investor erhofft sich für den Bau Zuschüsse aus Förderprogrammen des Landes und der Region Hannover.

So soll das Gelände aussehen: Es soll zwei Zufahrten zum Gelände geben - im Norden und im Süden. Eine Tiefgarage ist nicht geplant. Auf dem Grundstück sind nur 20 Parkplätze vorgesehen. Die Planer gehen davon aus, dass viele Bewohner entweder kein Auto haben oder verstärkt den Linienbus nutzen, der schräg gegenüber hält. Um das Gelände eben zu machen, sind im Südwesten 2,50 Meter von der Böschung abzutragen. Das Grundstück umfasst rund 3000 Quadratmeter, ist also etwa so groß wie ein halbes Fußballfeld.

„Das Konzept wird von der Verwaltung sehr begrüßt“, erläutert Fachbereichsleiter Axel Schedler. „Zum einen gibt es immer weniger geförderte Wohnungen. Es wird großer Bedarf seitens der Stadt und der Region gesehen. Zum anderen kann der Standort als optimal angesehen werden aufgrund der Lage und der vorhandenen Infrastruktur.“ Die frühere Gaststätte sowie die Garagen und Gartenhäuser daneben sollen abgerissen werden. Wann, ist Schedler zufolge unklar. „Das hängt sicherlich auch vom Fortgang des Genehmigungsverfahrens und den Förderzusagen der Region und der NBank ab. Da es aber schon sehr positive Vorgespräche gegeben hat und das Projekt auf der Grundlage der Förderrichtlinien der Region konzipiert wurde, kann man da sehr zuversichtlich sein.“

Da es keinen Bebauungsplan gibt, ist das Einvernehmen der Stadt erforderlich. Der Hemminger Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt diskutiert am Mittwoch, 10. August, 19 Uhr, in öffentlicher Sitzung im Rathaus über das Vorhaben. Der Verwaltungsausschuss berät abschließend nicht öffentlich am Donnerstag, 18. August.

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