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Deveser wollen grünere B-3-neu

Hemmingen Deveser wollen grünere B-3-neu

Wenn schon eine B3-Ortsumgehung, dann eine begrünte: Der Arbeitskreis Ortsentwicklung des Bürgervereins Devese möchte Wälle mit Bäumen und Hecken als Lärm- und Sichtschutz.

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So dicht begrünt möchte der Bürgerverein die neue B3-Ortsumgehung in Höhe Devese wissen. B3, Ortsumgehung

Quelle: Bürgerverein Devese (Simulation: homebase 2)

Hemmingen. Damit sich die Deveser besser in die Diskussion um das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Hemmingen 2025 einbringen können, schlägt der Arbeitskreis ein Bürgerforum Devese vor. Erst dann sollten die Kommunalpolitiker über das ISEK beraten. Zudem hat der Arbeitskreis seine Forderung bekräftigt, dass in der Gemarkung Devese keine Gewerbeflächen mehr ausgewiesen sollen. Der Arbeitskreis schlägt neue Gewerbeflächen unter anderem am Hohen Holzweg in Arnum bis zur K 225 (Devese-Ohlendorf) vor sowie südlich von Arnum zwischen der B-3-neu und Pattensen. Der Arbeitskreis hatte seine Anliegen bereits in einer Arbeitsgruppe beim ISEK-Dialogforum am Mittwochabend vorgetragen. Die Verwaltung entgegnete dort, dass – auch im Flächennutzungsplan – auf dem Areal zwischen der B-3-neu und dem bestehenden Gewerbepark keine weiteren Gewerbeflächen vorgesehen seien. Bürgermeister Claus Schacht sagte: „Die Glückseligkeit der Stadt hängt nicht von 400 Quadratmetern ab.“ Fachbereichsleiter Axel Schedler erläuterte, die geforderten bewachsenen Wälle gingen über die bisherigen Planungen zur B-3-neu hinaus. Die komplette Begrünung einer Ohr-ähnlichen Fläche sei nicht möglich. Dort sei ein Regenrückhaltebecken vorgesehen. Der Arbeitskreis kritisiert, dass die Stadt die Bürger erst beteiligt, wenn der Vorentwurf vorliegt – andersherum und durch externe Planungsbüros wäre es besser. Die Verwaltung hat das Konzept erstellt und die beiden Dialogforen von einem Planungsbüro aus Hannover moderieren und begleiten lassen, mit dem die Verwaltung jetzt eine Zusammenfassung des Ganzen erstellt. Nach dem „völligen Misslingen der Erstellung eines Rahmenplans für Devese“ zeigt sich der Arbeitskreis skeptisch, ob das Dialogforum „nicht auch eine Pseudo-Bürgerbeteiligung wird“.

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