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Friedensgemeinde feiert drei Tage lang

Arnum Friedensgemeinde feiert drei Tage lang

Konzerte, Spiele für Kinder und Erwachsene sowie eine Versteigerung: Die Arnumer Friedensgemeinde feiert – und das drei Tage lang. Der Anlass: Die Friedenskirche ist 25 Jahre alt. Das Programm vom 9. bis 11. September bietet für alle Altersgruppen etwas. Zur Gemeinde gehören etwa 3500 Mitglieder.

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Ein Banner über dem Parkplatz an der Friedenskirche weist auf das Fest zum Jubiläum hin.

Quelle: Andreas Zimmer

Arnum. So sieht das Programm aus:

Freitag: Sarah Kaiser tritt mit ihrer Band in der Kirche an der Bockstraße 33 auf. Sie bearbeitet klassische Kirchenlieder neu, trägt aber auch ihre eigenen Stücke vor und bewegt sich dabei zwischen Soul, Gospel und Jazz. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf im Gemeindebüro Arnum, geöffnet am Freitag, 9. September, von 9 bis 11 Uhr, sowie in der Bücherstube im Gemeindehaus, Telefon (05101) 587419, im Buchhandelskontor an der Göttinger Straße 61 in Arnum und in der Buchhandlung an der Marktkirche Hannover.

Sonnabend: Der Festgottesdienst in der Kirche beginnt um 18 Uhr. Ihm schließt sich ein Empfang an.

Sonntag: „Komm, bau' ein Haus“ - unter diesem steht das Familienfest von 11.30 bis 17 Uhr. Das gesamte Programm konzentriert sich, sofern nicht anders genannt, auf den Kirchplatz. Posaunen erklingen zur Eröffnung. Sie werden um 12 Uhr durch Drehorgelklänge abgelöst. Die Old Virginny Jazzband spielt ab 12.30 Uhr. Dann beginnt auch die Tombola. Vom Murmelland bis zum Büchermemory: Ab 13 Uhr wird auf dem Kirchplatz, auf der Wiese und in der Bücherstube gespielt. Der Feuerwehrmusikzug bestreitet das Programm ab 13.30 Uhr. Das Offene Singen ist für 14.30 Uhr vorgesehen. Die Chorgemeinschaft singt ab 15.30 Uhr in der Kirche. Im Kellergeschoss des Gemeindehauses wird ein Bilderbuchkino angeboten. Auf dem Kirchplatz wird gegen 16 Uhr eine Patchworkdecke versteigert. Wednesnight heißt die Jugendband, die ab 16.15 Uhr spielt.

Acht Dinge über die Friedenskirche, die nicht jeder weiß

Aus dem Gemeindearchiv und dem Zeitungsarchiv hat die Redaktion acht Dinge über das Arnumer Gotteshaus zusammengetragen, die trotz des jungen Alters vielleicht nicht jedermann weiß:

1. Die Friedensgemeinde ist älter als ihre Kirche. Die Gemeinde wurde schon im Januar 1969 gegründet. Vorher gehörte Arnum zum Kirchspiel Wilkenburg.

2. Die Arnumer hatten das Gemeindehaus für Gottesdienste genutzt und seit 1985 die restaurierte Wehrkapelle an der B3. Diese war aber zu klein geworden. Deswegen wurde am 10. Juni 1990 der Grundstein für eine neue Kirche gelegt. Sie wurde nach den Plänen des Architekten Helmut E. Simon aus Wolfenbüttel und seinen Partnern gebaut und am 31. August 1991 eingeweiht.

3. Schon seit Jahrzehnten hegte die Gemeinde den Wunsch eine Kirche zu bauen. Bereits 1961 wurde ein Kirchbauverein gegründet.

4. Der Glockenturm, der im Aussehen einer Laterne ähnelt, nimmt die Form des Dachreiters der Arnumer Wehrkapelle auf.

5. Die Leuchten in der Kirche erinnern in ihrer Form an Friedenstauben. Auch die Dächer ähneln Flügeln.

6. Die Figur des gekreuzigten Jesus in der Friedenskirche ist das Werk des bekannten Bildhauers Jürgen Weber aus Braunschweig. Er hat unter anderem auch das Kruzifix im Magdeburger Dom gestaltet und das Rathausportal in Göttingen.

7. Erst im März 2007 wurde die heutige Orgel mit ihren etwa 660 Pfeifen eingeweiht. Das alte Instrument wurde schon im Gemeindehaus gespielt.

8. Beinahe hätte Arnum ein Rathaus bekommen: Die Pläne dafür sind an der Gebiets- und Verwaltungsreform 1974 gescheitert. Das Friedensgemeindehaus wäre der Nachbar des Rathauses gewesen.
 

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