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Keine Zufahrt für die Kleingärten

Arnum Keine Zufahrt für die Kleingärten

Schlechte Nachrichten für die Kleingärtner: Das Land teilt mit, dass die Gärten bei Arnum keine Zufahrt bekommen werden. Solange es an der Kolonie keinen Platz für eine Wendemöglichkeit gibt, müsse dieser Wunsch aus Gründen der Verkehrssicherheit abgelehnt werden.

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Keine Wendemöglichkeit: Eine Zufahrt auf den schmalen Streifen zwischen dem Graben und den Kleingärten wird es nicht geben.

Quelle: Tobias Lehmann

Arnum. Die Pächter der Gärten in der Kolonie an der Landesstraße zwischen Arnum und Wilkenburg müssen auch weiterhin weite Wege in Kauf nehmen. Der ursprüngliche Parkplatz direkt an der Kolonie steht nicht mehr zur Verfügung, seit das Land Niedersachsen dort einen Graben zur besseren Entwässerung angelegt hat. Für die Pächter bedeutet dies, dass sie Materialien für ihre Gärten mehrere hundert Meter weit transportieren und auf dem Weg zweimal die Bundesstraße überqueren müssen. 

Verpächter Jürgen Nettelmann hatte gehofft, dass das Land möglicherweise noch eine Zufahrt anlegen kann, so dass die Gärtner den schmalen Streifen zwischen dem Graben und den Gärten als Be- und Entladefläche nutzen können. Das sei aus rechtlichen Gründen allerdings nicht möglich, teilt Fabian Schulze, Fachbereichsleiter in der Landesbehörde für Straßenbau, mit. Eine Zufahrt könne nur genehmigt werden, wenn es auch eine Wendemöglichkeit für die Autos gebe, so dass diese nicht rückwärts auf die Landesstraße fahren müssen. Diese steht zurzeit in Arnum nicht zur Verfügung. Nettelmann hatte bereits einmal geäußert, dass er auf den möglichen Abriss eines Gartens verzichten möchte. 

Schulze teilt weiterhin mit, dass die Bauarbeiten an dem Graben abgeschlossen sind. Nettelmann hatte mit Fotos dokumentiert, dass der Graben bei starkem Regen voll läuft und befürchtet, dass das Wasser auch die Gärten überschwemmen könnte. Da es sich nicht um einen Versickerungsgraben handelt, sei es normal, dass er bei Regen voll Wasser läuft, erläutert Schulze. Aufgrund der Höhenverhältnisse sei allerdings auszuschließen, dass das Wasser in die Gärten hinein läuft.

Die konkrete Abrechnung für das Projekt liegt noch nicht vor. Die Kosten sollen allerdings rund 20.000 Euro betragen.

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