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Haltestellen und bessere Radwege gefordert

Arnum Haltestellen und bessere Radwege gefordert

Die Arnumer fordern eine bessere Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, einen Ausbau der Radwege und eine Vergrößerung des Clubheims des Sportvereins. Das brachten die knapp 20 Teilnehmer des SPD-Bürgergesprächs am Dienstag zum Ausdruck.

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Der kombinierte Rad- und Fußweg an der Haltestelle Arnum-Mitte ist sehr schmal.

Quelle: Tobias Lehmann

Arnum. Mehr Bushaltestellen und eine Verlängerung der Stadtbahn bis nach Arnum. Das zählt zu den großen Wünschen der Arnumer. "Hemmingen-Westerfeld ist viel besser an den Personennahverkehr angebunden. Dabei sind wir der größte Stadtteil", sagte ein Besucher der Veranstaltung im Vereinsheim des SV Arnum. Doch Hemmingens SPD-Vorsitzende und Regionsabgeordnete Kerstin Liebelt konnte den Arnumern keine große Hoffnungen machen. "Die Verlängerung der Stadtbahn nach Hemmingen-Westerfeld ist nur möglich, weil deshalb einige Buslinien gestrichen werden können. Sonst rechnet sich das nicht", sagte sie.

Größere Chancen sieht sie in Bezug auf mehr Bushaltestellen in Arnum. So müsse aus ihrer Sicht das Neubaugebiet an der Bockstraße in jedem Fall an das Busnetz angebunden werden. "Schließlich werden dort neben jungen Familien auch Senioren das Angebot des betreuten Wohnens nutzen. Auch diese Klientel ist meist noch beweglich", sagte sie.

Eine weitere Forderung der Gäste war der bessere Ausbau von Radwegen an vielen Stellen. Als Beispiel wurde der kombinierte Rad- und Fußweg an der Göttinger Straße genannt, der zum Teil sehr schmal sei. "An der Bushaltestelle Arnum-Mitte steht auch noch ein großer Baum, so dass auf dem Weg für Fußgänger und Radfahrer gleichzeitig kaum Platz ist", sagte ein Gast.

Gewünscht wurde auch eine Vergrößerung des Sportlerheims an der Hiddestorfer Straße. Das stieß bei der SPD auf offene Ohren. Der Fraktionsvorsitzende Jens Beismann sagte, dass seine Partei das bereits für den Haushalt 2017 gefordert habe. Die anderen Fraktionen im Rat lehnten dies zurzeit jedoch noch ab. "Wir bleiben aber dran", kündigte Beismann an. Liebelt sagte, dass die Sportvereine sowohl in der Jugendarbeit wie auch der Integration von Flüchtlingen eine große Rolle spielen.

Die SPD wird in den kommenden Monaten auch noch die anderen Stadtteile besuchen. Der nächste Termin ist in Hemmingen-Westerfeld am Montag, 1. Februar, ab 19 Uhr im Sportlerheim des SC Hemmingen-Westerfeld. In der letzten Veranstaltung der Reihe "SPD vor Ort" ist ein Treffen mit Vertretern der größten Vereine in Hemmingen geplant.

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